Ich kann nicht....

Veröffentlicht auf von sema´da

ausschlaggebend für diese Aussage war mein jüngster Sohn,der mich dadurch daran erinnerte,daß viele Menschen in meinem Umfeld diese "Bestätigung" über sich machen.

"ICH kann nicht"

Worte,über die man sehr wohl nachdenklich wird...

der Eine bestätigt damit seine Angst vor Veränderungen,der Andere seine felsenfeste Überzeugung an eigenem Wertmangel.

Klingt ganz schön depressiv-dieser Satz...

Es ist eine Energie darin enthalten,die einen *runterzieht,einen *klein macht und sie ist frustrierend.Sie lässt kaum Platz einer Einsicht,einer Weitsicht,einem klaren Blick und sie gibt einem das Gefühl,daß fast alles hoffnungslos erscheint,was man gerne angehen würde,ABER...^^nicht kann^^

Die oben genannten Gründe sind nur Zwei,dabei haben sie aber zigfache verschiedene Hintergründe.
Jedoch das Gefährliche an diesem Satz ist der Teufelskreis,in dem man sich dreht ohne Anhaltspunkt,den Ausgang zu finden.

Menschen verankern mit diesen Worten die Bestätigung eigener Unfähigkeit,manifestieren diesen "Glauben" und beschneiden sich dadurch selbst,wagen nicht,weiter hinaus zu gehen,weil sie nicht wissen,was sie da erwartet und weil sie Angst vor Gefühlen haben,ja...vor ihren eigenen Gefühlen...und auch Vermeidung von Verletzung im Innern.

Sie bezeugen damit ihre Trostlosigkeit und haben selten eine Perspektive für sich selbst.
Und doch sind es auch Menschen,die für andere immer da sind,sie unterstützen,beschützen und begleiten,wo sie nur können.
Es gibt ihnen "Halt" in einer Welt,in der sie sich manchmal fehl am Platze fühlen und es ist der Moment,wo sie durch die Bestätigung im Außen einen Wert an Mitgefühl,Herzlichkeit und Wärme geschenkt bekommen,den sie selbst in sich nicht wahrnehmen.

Sie haben sich selbst "vergessen".....

und sie glauben nicht mehr an sich.....

und daher scheint alles,was sie beginnen,zum Scheitern verurteilt zu sein....

Sie wissen es meist nicht,daß diese Aussage grosse Auswirkung in ihnen hat und sie verstehen nicht,warum es so ist.

"ICH kann nicht" ist ein Zeugnis dessen,was sie im Außen wahrnehmen,aufnehmen und speichern,sei es begonnen in Kindheitstagen oder aber auch in ständig wiederkehrenden Rückschlägen im Lebensalltag.
Das Umfeld gewinnt dadurch an Macht,spielt es aus und der Mensch,der sich darin befindet,fühlt sich verloren und untergeben,bekommt dadurch die Bestätigung,daß er wirklich nicht kann.

Was "kann" man da "tun"?

Eigentlich nicht viel,aber Gespräche können Einiges bewirken,können Hilfestellung sein,wenn es Derjenige will,denn ändern kann nur er selbst,aber dafür braucht es einen Einblick zum Durchblick;Hinweise,die das Ungesehene transparent machen-und er entscheidet dann...

Es ist ein Einfaches,vieles in uns zu verankern,aber es bedarf vieler Momente,manchmal einen Lebenszyklus,um diese Speicherung umzuwandeln in ....-

"ICH KANN!"

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