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Veröffentlicht auf von sema´da

2012 nähert sich und viele warten gespannt darauf,
sehnen sich diesem Augenblick entgegen.

Doch wo bleibt das Leben dazwischen,
mittendrin?

Jeder einzelne Schritt,den man bisher
bis hier hin getan hat?
Den man verändert hat?
Den man erlebt hat?

Früher war es eher so,
den Blick oftmals in die Vergangenheit zu senken
und heute richtet man ihn weit nach vorne.

Dabei sind wir doch mittendrin
und es gibt weder Paukenschlag noch Primborium.

Thesen über Thesen,
der Mensch braucht immer noch ein Ziel,
statt einfach den Moment des Augenblicks zu leben...
und das wird ebenso geehrt & geachtet
wie das Leben ohne Ziel,
in jedem Moment.

Es waren die Erwartungen,die uns oft getäuscht haben,
die das Ende einer Täuschung vorgaben
und uns manchmal in einem Loch versenkten,
aus dem es scheinbar kein Entkommen gab.
Und wir wurden jedesmal eines anderen belehrt.

Und doch brauchen wir immer wieder etwas,
woran wir uns festhalten möchten,
denn das Gefühl,frei "in der Luft zu schweben",
ist uns ein Unangenehmes.
Wir vermissen den Halt.
Aber was gilt es zu halten,
wenn es nichts zu halten gibt?

Alles will ungebunden sein,
frei für Veränderung,
in stetigem Erneuern und Erwachen,
ein Geburtsprozeß,der niemals endet und immer ist.

Und alles flüstert uns zu:
lebe und sei glücklich,
zufrieden mit dir selbst

Also,was wollen wir?
Die Vergangenheit ist nicht mehr
und die Zukunft ist jederzeit im Wandel.
Bleiben wir jetzt und hier,
dann dann trauern wir weder dem Vergangenen
noch sehnen wir uns nach dem Zukünftigen,
denn alles ensteht jetzt,hier
und in diesem Augenblick
und alles andere ist ein wunderbarer Teil davon,
den wir gelebt haben,um weiter zu gehn....


in Liebe

 

 

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