AllGegenWärtigKeit

Veröffentlicht auf von sema´da

du schaust in die Sonne,
blickst tief in sie hinein
und deine Augen haben sich schnell
an ihr blendendes Licht gewöhnt.

Du gehst in sie hinein,
fühlst,
wie es dich als
spiralförmiger Körper
hinein zieht.

Du kommst an in einem Ort
aus Funken und Explosionen,
Wellen schießen hoch
und tauchen wieder ab.

Rot,gelb,lila,orange,
du wirst da hindurchgezogen
bis du in der Mitte
ihres Vulkanherzens ankommst.

Und dann,
ist da Stille.
Tiefe Stille.
Alles ruhig.
Kein Brodeln,
kein Aufkeimen,
kein Begehren...
nur Stille.

Dein Spiralkörper zieht sich zusammen
zu einem Ball,
der inmitten dieser Ruhe Platz nimmt
und alles in sich aufnimmt.

Der Schein dieses Balles
dehnt sich weit aus,
aber in ihm selbst
strahlt es klar,
pulsiert es harmonisch.
Reines,weißes Licht,
ebenfalls blendend,
doch wunderbar verträglich und ausgewogen
mit der Sicht.

Du kannst nun erahnen,
wie der Lebenslauf vollzogen ist.

Er zeigt sich wieder in
allen Elementen,
ist ein Feuer der Leidenschaft,
aber auch der Hauch eines Windes,
der frei und unabhängig ist.
Ein Lied der Liebe
in allen Variationen,
Klängen und Farben.
Eine Verwurzelung im heiligen Boden,
der Verankerung gleich,
die Stürmen und Orkanen trotzt.
Ein Wellengang
in Ekstase und Harmonie.

Es treibt dich und hält dich still.
Es bewegt dich und erhebt dich.

Du begibst dich nun zurück,
an den Ort,an dem du wieder gekehrt bist.
Verankerst aus deiner Spirale
einen farb-und klangreichen Faden
und nimmst ihn mit
an den nächsten Platz,
um dort dasselbe zu tun.

Die Erinnerungen fließen hindurch
und du kannst dich niemals verlieren
in einem so wundervollen Geflecht
aus Licht und Liebe.

Du reicht den Faden weiter,
legst ihn in die Hände des Nächsten
und er wiederum verankert
und auch durch seinen Faden
fließen Erinnerungen,
in dem Geflecht aus Licht und Liebe.

Einst bist du durch einen winzigen Samen
hervor gegangen
und nun ist dieser Samen
zu einem großen Ganzen geworden,
verbunden mit Allem.

Nun kannst du erahnen,
warum du soviel weißt,
warum es dir so vertraut ist,
du es kennst.

Nun verstehst du,
was sich dir zeigt
im Lauf des Lebens,
der alles durchströmt
seit Anbeginn.

Wage nicht zu hoffen,
daß es dir geschieht.
Doch wage allezeit zu glauben,
daß es so ist.

Du bist der Träger
göttlichen Wissens,
der Natürlichkeit des Lebens
und wo du bist,
da hinterläßt du einen Tropfen
deiner Allgegenwärtigkeit.

Die Komposition des Lebens,
in all seiner Viefalt und Herrlichkeit,
die je ein Ausdruck kaum beschreiben kann.

Es spielt keine Rolle,
welches Wesen du bist.
Es ist wunder~bar,
DAS DU BIST....

ob im Atmen eines Baumes,
im Fluß des Wassers,
im Flügelschlag der Freiheit
oder in der Sanftheit eines Sandkornes.

Du umfasst das Wesentliche in
spiralförmigen Wellen.
Das ist der Puls des Lebens.
Das ist der Atem des Lebens.

Und du umkreist es
in jedem Augenblick
deiner Allgegenwärtigkeit....

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