...Berührung...

Veröffentlicht auf von sema´da

der Mond scheint durch das Fenster
und spiegelt sich in der Scheibe viermal wieder.
Der Wind treibt die Wolken rasch über sein Angesicht,
um es schnellstmöglich wieder frei zu geben.
Der Regen bildet kleine Bäche durch die Strassen
und die Blätter wirbeln durch die Luft.
Das Laternenlicht gibt sich wieder
in der Nassheit des Bodens.
Die Stille der Nacht kündigt Neues an,
ebenso wie das Lied des Windes,
der durch die Strassen weht.

Und jetzt,während ich das schreibe,
erinnere ich mich wieder
an die Berührung eines Engels,
der mir für einen kurzen Moment so nah war,
wie die Menschen,die mich umgeben.

Das Kerzenlicht flackerte,
hielt aber diesem Hauch stand,
während es meine Haare zur Seite wehte.
Die Frequenz in meinem Kopf
war extrem hoch und laut,
daß ich mich selbst übertönte.
Und das alles geschah innerhalb
eines Augenblick,
mitten aus dem Schlaf heraus
und über meinem Rücken
empfand ich es als einen kraftvollen,
aber sanften Flügelschlag,
als er sich über mich hinweg hob und
wieder verschwand.
Wusch machte es und weg war er.
Ich brauchte einige Minuten,
bis mein Atem sich wieder beruhigte
und als ich auf die Uhr sah,
war eine Viertelstunde seit dem Geschehen vergangen,
mir jedoch kam es wie Sekunden vor...


und nun schaue ich aus dem Fenster,
mit einem Lächeln im Herzen
und widme mich unbeteiligt dem,
was um mich stattfindet...

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