das wahre Selbst

Veröffentlicht auf von sema´da

 

Das wahre Selbst versteckt sich nicht. Es wird manchmal nur mit aller Gewalt innen gehalten aus bestimmten Gründen.

 

Das wahre Selbst „flutscht“ dann oftmals durch, durch Worte, die wir eigentlich gar nicht sagen wollten und doch durch ein Wortverdreher und ein ausgetauschtes Wort das Eigentliche gesagt wird. Oder durch eine Haltung und Handlung, die so von unserem Verstand eigentlich nicht geplant war.

 

Und es erstaunt uns dann selbst oder ist uns sogar peinlich, obwohl es unserer inneren Wahrheit, unserem Empfinden, absolut entspricht.

 

Da hilft auch die dickste Maske nicht mehr noch ein erzwungenes Lächeln. In diesem Moment ist es einfach so und wir können uns drehen und winden,... es wurde gesagt.

 

Manchmal sehr zum Missfallen des Gegenübers und auch vielmals unsererseits.

 

Doch was nutzt all die Aufrechterhaltung einer Taktik, einer Vorsichtigkeit, die unserem Verstand entsprungen ist, da es mit uns selbst übereinstimmt.

 

Wir können nicht immer sein, was wir gerne sein wollen, aber wir werden immer die sein, die wir sind.

 

Stehen wir dazu, streiten wir uns selbst nicht ab, lehnen wir uns nicht ab. Erkennen wir an, was wir sind, was unsere Wahrheit in jenem Moment ist. Denn so sehr es uns manchmal auch peinlich sein mag, so sehr kann es etwas offenbaren, was bis dato nie ans Tageslicht kam. Es kann uns dienen und uns helfen, auch wenn es nicht gleich erkannt wird.

 

Ich denke, wir haben lange genug mit der Wahrheit gespielt, sie umgewandelt in etwas, das sie nicht ist. Also, öffnen wir freiwillig diese Tür... und die Maske kann fallen...

 

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