die
ersten Fröste sind erschienen.Wie ein zarter Hauch legen sie sich über den Boden und glitzern bei dem geringsten Lichteinfall wie Kristalle.Ein sanftes Weiss hüllt das Grüne ein.
Das Laub der Bäume zeigt die schönsten Farben in allen erdigen Tönen und das Gold dieses Herbestes präsentiert sich überall.
Wenn die Sonne am Horizont aufsteigt,ist der Himmel wunderschön anzusehen.Warme rote,violette und gelbe Schleier durchziehen das Gesamte und verleihen dem Nebel,der über den Feldern liegt,ein traumhaftes Aussehen.
Die Sonne kristallisiert sich heraus und der Himmel ist in einem leuchtenden Goldgelb,welches von Wolken und einem Hellblau durchwebt ist.
Der Boden ist blätterbedeckt und raschelt herrlich wundervoll beim Gehen über Gaia.
Andere Blätter trudeln tanzartig hinab,streifen zärtlich mein Gesicht.
Die Samen wurden schon längstens vom Wind über die Erde verteilt,um bis zum Frühling zu ruhen.Dann beginnt neues Leben.
Die Vogelstimmen sind noch längst nicht verblasst,die Sperlinge in den umgepflügten Feldern,die Stare in den Bäumen.Die Meisen und Spatzen geben ihres dazu.Und auch die Falken und Bussarde bereichern weiterhin den Himmel über der Erde.
Ich atme tief in mich ein und atme es als Danke wieder aus.
Das Leben wird ruhiger und nun auch wieder entspannter.Die Lebensfreude wechselt in den besinnlichen Teil.
Kirchenglockenklang begleitet diese natürliche Stille.Es tönt wie ein Lied in mir.
Nun ruht ein wenig,denn die Zeit dieses Abschnittes war heftig für euch.Vieles habt ihr wieder losgelassen und Neues kam herbei.Ihr seid über euch hinaus gewachsen und mit Freude betrachten wir das Licht eurer Seele.Nehmt den neuen Abschnitt eures Lebens als Beginn des grossen Ganzen.Was ihr losgelassen habt,ist nicht verloren.Es wurde umgewandelt und dient dem Ganzen.Wisset Dies.
a´runa~a´nu rana
Drei Sterne,umgeben von einem Blumenschleier wie Eiskristalle an den Fenstern,tanzten.Ein grosser Stern stand über ihnen.Die Pferdekutsche fuhr mich zu einem modernen Haus und währenddessen begleiteten mich die Sterne bis dorthin.Ich fühlte mich geschützt und behütet.Weder war es mir kalt noch hatte ich Angst.Es war eine Unbekümmertheit,Unbefangenheit und Leichtigkeit.Ein freudiges Staunen begleitete mich,während ich die Stufen des Hauses hinaufstieg,welches gelb leuchtete.Oben stand ein Stuhl und als ich angekommen war,setzte ich mich darauf.Der Himmel war hell,obwohl es dunkle Nacht war,doch die Mondin beleuchtete alles.Es war Frieden,absoluter Frieden und nichts störte diese friedliche Stille.
Die Felder sind nun alle versorgt.Das Holz wurde herein geholt und gestapelt.Die Kräuter sind gut verpackt.Das Laub dient als Behausung für Igel und Co.Und auch die Mäuse haben sich ihr Winterquartier fast fertig eingerichtet.Die Vogelhäuschen sind vorbereitet und sobald der Dauerfrost beginnt,werden auch sie ihre Nahrung finden.In den Wäldern sind die Fressecken ebenfalls in Bereitung.So muss kein Lebenwesen dem Hunger darben.Die Baumwipfeln sind nun fast kahl und die letzten Sonnenstrahlen durchwärmen noch einmal,auch die dunkelsten Ecken.
Wenn ich aus meinem Küchenfenster sehe,erblicke ich ein Lichtkreuz auf dem gegenüber liegenden Haus.Die Schatten sind in diesem Moment Vergangenheit und spiegeln nur Helligkeit.
Noch einmal lebt alles auf,um dann letztendlich in die Ruhe zu kehren.
Freuen wir uns auf das Kommende,noch Schönere,noch Wundervolleres.Es ist alles vorbereitet.
Genießt die Erträge des Sommers und führt sie euch zu Gemüte.Auch wenn Wehmut diesen Abschied begleitet hat,so ist es immer ein neuer Anfang für das nächst Kommende.Vertraut weiterhin darauf und freut euch.
Je höher die Schwingung eures Sein,desto lauter und fröhlicher der kosmische Klang...
in Liebe