...die Schatten an der Wand... Teil 2
Wenn du nachts aus deinem Fenster schaust, dann sehe die Sterne und erinnere dich daran, dass du einst einer dieser Stern warst. Wenn du eine Blume betrachtest, dann erinnere dich daran, dass du ein Teil dieser Blume bist. Vergiß nie, dass du in Allem bist und Alles in dir, denn so wurdest du erschaffen und geboren, aus der Einheit von Allem. Erzähle dies deinen Kindern und deinen Kindeskindern, gebe das Wissen, welches in dir ist, weiter. Lass das Leben spüren, dass du es liebst, ehrst und achtest, unabhängig davon, in welcher Art, Weise, Form und Gestalt es dir begegnet und fühle, wie es dich liebt, ehrt und achtet. So bist du eins mit allem, im Einklang und Gleichklang.
Ebenso kannst du die Energien spüren, die dich umgeben. So hast du ohne ein Wort einfach die Wahl.
Wenn du die Aura eines Lebewesens auch nicht in Farbe sehen kannst, so nimmst du doch ein Flimmern um diesen Körper wahr. Vergleiche es mit der Hitze, die man an heißen Sommertagen aus der Ferne auf den Strassen wahrnimmt. So kannst du dich schon darauf einstellen. Daran erkennst du, wie derjenige gerade gesinnt oder gestimmt ist. Wenn du nun bedenkst, wie weit diese Energie ausstrahlt, kannst du auch verstehen, warum du in der Lage bist, zu erkennen. Das gilt gleichermaßen für harmonische wie auch disharmonische Ausstrahlung. Versuche es nicht, zu be-werten, noch weniger zu ver-ur-teilen. Begib dich in die Neutralität, Distanz. Wen du für diese Energie nicht bereit bist, dann entferne dich. Damit gehst du nicht unbedingt der „Sache“ aus dem Weg, denn es kann durchweg sein, dass du sie zu einem anderen Moment wahrnehmen willst, auch wenn es nicht dein Part ist, aber wie gesagt, es obliegt deiner Wahl.
Aber …,wenn du auf diese Energie eingehen willst, bedenke, welcher Gesinnung diese Energie entspringt. Schwingst du dich auf sie ein, dann nimmst du sie an, z.B.,Konflikt,Streit hat zur Folge, dass du dann auch entsprechend re-agierst. Wisse, nur weil der andere sich angegriffen oder verletzt fühlt, muss du es nicht gleichfalls fühlen! Deswegen->Beobachter/Neutralität.
Ich selbst entscheide, ob ich mich dem „gewachsen“ fühle oder nicht. Und zudem kann ich auch mich selbst beobachten. Was rührt sich in mir? Wie re-agiere ich auf diese Energie? Ist da eine verborgene Erinnerung, die mich das Gleiche fühlen lässt? Oder habe ich Jenes schon erlöst?
Welche Bürde will ich tragen? Will ich sie tragen? Und vieles mehr...
Wenn wir schlafen, kommt all das nicht mehr an uns heran. Unser Verstand würde ruhen, wenn auch unser Herz weiterschlägt.
Sobald wir die Augen aufschlagen, sehen wir Probleme. Doch welche Probleme und sind es wirklich Prob(e)le(h)me(n)? Wir sollten uns klar sein, dass wir viele davon selbst erschaffen, weil es einfach nicht unser Konzept passt, nicht in Einem mit uns ist oder weil wir gerade mal wieder einfach nur unzufrieden sind. Manches davon, was wir am Tage blocken, erscheint uns wieder auf verschiedene Art und Weise. Das kann auch Unzufriedenheit auslösen, weil wir es nicht wahrnehmen wollten. Aber unser Unterbewusstsein vergißt nichts und trägt es eines Momentes in das Bewusstsein, damit wir es uns ansehen können, damit in Kommunikation oder Vergebung gehen können. Diese ungeformte Energie bringen wir ins Außen und ernten damit auch das, was wir ausgesandt haben.
Tja, wir sind Menschen, aber wir lernen auch und diese Möglichkeit ist uns jederzeit gegeben. Wir sind in der Lage,zu wandeln, zu verändern, aber nur in und durch uns selbst. Denn alles beginnt in uns.
Mal nur ausgedacht!...,wenn die Menschheit für nur einen Tag mal nichts tun würde, sich in einer Tagesmeditation auf allen Kontinenten bewusst verbinden würde, was glaubt ihr,würde sich verändern???
Wäre das nicht mal auszuprobieren?
Würde es mehr Leichtigkeit und Freude bringen?
Loslassen von Altem?
All-Es in Einem und Ein-Es in All-E(O)m?
Utopie???
Verbundenheit mit unseren Brüdern und Schwestern auf allen Kontinenten ohne Worte?
Den Fluß der Liebe verstärken?
Die Wahrnehmung verfeinern,sensibilisieren?
….
….
Die Schule des Lebens ist natürlich, warum auch nicht dann die Schule
unserer Kinder? Statt vorgegebenes Wissen das natürliche Wissen? Die Zusammenhänge begreifen, indem wir unseren Kindern die Natürlichkeit belassen und tiefer darauf eingehen, sie zu fördern statt sie zu untergraben und auszumerzen... Läßt es sich nicht viel leichter lernen, wenn Mensch und Natur sich begegnen? Läßt es sich nicht viel leichter leben, wenn man sich selbst spirituell anerkennen und wahrnehmen kann, denn Leben ist Spirit, auch Magie und Alchemie … ohne grosses Hokuspokus, ohne etwas Spezielles, Schwieriges, Großartiges leisten zu müssen, weil man sich seiner selbst und allem bewusst ist?!
Schauen wir uns doch noch einmal die Geschichte unserer Ahnen an.
Das Wissen dieser Menschen hatte einstmals großen Einfluss, weil es heilte. Irgendwann bekamen die großen Herren Angst davor, also taten sie alles dafür, dass dieses Wissen zunichte gemacht wurde durch alle möglichen grausamen Taten, doch sie schafften es nicht, alles zu vernichten. Und genau an diesem Punkt stehen wir nun, sind wir angelangt. Mag es noch so viele Gegner geben, die es verlachen, abtun als Spinnerei oder als unmöglich bzw. nicht bewiesen, lehrt uns diese Tatsache, dass es IST! Diese Urwissen hat alles überwunden, es konnte nie zerstört werden, auch wenn das Manche glauben mögen.
Unser UrTeil ist so codiert, dass nichts davon verloren ging. Es ist wie eine Erinnerung, die erwacht, wenn wir an einem Punkt angekommen sind, wo wir nicht mehr weiter kommen. Diese Weisheit schafft sich Platz, diese Wahrheit kommt ans Licht und sie wächst von Augenblick zu Augenblick seit dem ersten Moment der Erinnerung und dann ….ist sie auch nicht mehr aufhaltbar. Sie fließt, unaufhörlich, denn sie kennt keine Sperren noch Riegel, weder Gesetze noch Regeln. Und immer mehr wird uns klar. Im Laufe der Jahre wurde mir manches klar und darum kann ich dich, uns, alles als Ganzes sehen, egal, wie sch.... ich drauf bin!
Das Göttliche hat keine Fehler gemacht! Ganz im Gegen-Teil...
Es hat einfach nur fließen lassen. Es ist wie ein Flußlauf, der an einem bestimmten Punkt eine andere Richtung wählt(hl.Wille). Diese Art des Spielens, experimentieren, hat vieles hervor gebracht, manches zum Wohle von Allem und Manches gegen das Wohl von Allem und nur zum eigenen Nutzen.
Der Kosmos ist im Fluß, das Leben ist im Fluß!
Du kannst zwar die Stille wählen, aber nicht den Still-Stand. Es ist ein Irrtum, zu glauben, dass es ihn gibt.
Fasse es kurz, fasse es lang, definiere, sinniere..., du wirst ihn nicht finden, diesen Stillstand. Du darfst es glauben, kannst diese Vorstellung in dir tragen, aber er existiert nicht! Denn, selbst, wenn DU glaubst, du würdest stillstehen, fließt alles um dich herum weiter und es nimmt alles mit sich, was auf seinem Wege ist...
Wir können darüber diskutieren, wer Gutes und wer Schlechtes in die Welt gebracht hat, wir werden dadurch nicht klüger oder reicher oder vielleicht sogar besser als der Andere. Nein!
Es war schon immer und es wird immer sein.
Und, wir werden die Welt auch nicht verändern, wenn wir nach Fehlern suchen.
Nur durch uns selbst, wenn wir in uns selbst beginnen, öffnen wir Tür und Tor zu Erkenntnissen und uraltem Wissen und einer wahrhaftigen Weisheit, die in der Uressenz einer jeden Lebensenergie inne ist.
Wir haben Schlagwörter wie: wir machens uns einfach, wir machen uns schwer...
Wie wäre es denn mal mit: wir machens uns leicht!?
Aber wo finden wir diese Leichtigkeit?...
In uns selbst.
Es obliegt uns, wie viel Gewicht wir in einen bestimmten Moment legen, wie sehr wie ihn als wichtig deuten und warum er für uns so wichtig ist. Welche Intention steckt dahinter?Was wollen wir damit erreichen? Und was bringt er uns,was springt dabei heraus, welche Konsequenz ergibt sich daraus?
Man merke:-Frage um Frage....
Und die Antwort liegt schon darin!
Wenn wir klar und bestimmt in unserem eigenen Ausdruck sind, können wir uns dieses Hinterfragen und Zweifeln ersparen.
Aber die Konzipierung des menschlichen Gehirns ist immer darauf ausgerichtet, mit logischem Verstand darauf zu antworten. Noch weniger sind wir selbst darauf ausgerichtet, auf unser Inneres zu hören und wundern uns umso mehr, wenn es anders kommt als erwartet. Darüber muss ich selbst, in meinen eigenen Situationen mittlerweile immer lachen,denn ich erkenne, wo es mich hinführen will. Und ganz ehrlich,... es ist lächerlich. Wir binden unseren Schuh und fallen dann über unsere eigene Schnürsenkeln. Ist das nicht witzig???
Hmm, im Moment vielleicht nicht, aber ich habe gelernt, dass es nicht ohne Grund geschieht. Es ist immer ein Hinweis und ab und an ertappe ich mich dabei, mir selbst einen Stirnklatscher zu verpassen, der dann manchmal auch etwas schmerzhaft ist, aber auch gleichzeitig ein Lachen über meine Lippen bringt. Ich habe hoch gespielt und verloren. Wirklich verloren?...Nein! Ehrlich gesagt, habe ich dazu gewonnen, denn wäre das nicht passiert, hätte ich es nicht erkannt, wahr genommen.
Mich selbst zu beobachten, ist wirklich sehr interessant. Z.B., wenn ich über etwas schimpfe, kommt sofort eine Erinnerung aus mir und abrupt halte ich ein und entschuldige mich, auch in Gedanken. Es ist für mich wie eine Schulung und es funktioniert hervorragend. Dadurch wird es immer leichter, aus dem Verurteilen zu gehen, es sich immer weniger aneignen zu lassen. Das ist mir wichtig, dahinter zu schauen. Den Vorhang zur Seite zu schieben und wirklich zu sehen, wahrzunehmen und zu erkennen.
Und davon mal abgesehen,was hab ich davon, mit dem Finger auf den Anderen zu zeigen???...NICHTS!!! Wenn wir ehrlich sind, ist es nur ein Mittel, um uns selbst aus dem Weg zu gehen. Doch irgendwie kommen wir nicht an uns selbst vorbei, denn es führt in gewissen Abständen immer wieder zu uns selbst, sei es nun die harte Methode und die Anklopfmethode. Wir kommen auf lange Zeit gesehen nicht drumherum!
Die Schatten an der Wand sind auch meine Schatten...
Wenn wir etwas ändern wollen, dann müssen wir erst in uns beginnen. Anders herum funkt-ion-iert das nun mal leider nicht.
Das Lebensbuch deines Lebens liegt offen dar, du musst es nur lesen wollen. Doch wenn du deinen Blick abwendest, wirst du es nie erfahren wollen. Auch in diesem Falle geht es nicht ohne dich.
Die Energie, die du selbst bist und die Energien, die um dich sind, dienen dir. Sie unterstützen dich auf deinem Weg, bringen dich in die Erinnerung und Erkenntnis, in die Wahrheit und Weisheit, in den Frieden und die Liebe mit dir selbst.
Verlass dich diesbezüglich nicht auf das Außen, sondern nur auf dein Inneres und wenn du Vertrauen zu dir selbst hast, wirst du Antworten erhalten und schneller als dir manchmal lieb ist, aber es wird dir helfen, lässt dich wieder einen Schritt nach vorne machen auf dem Weg zu dir selbst und dadurch einen Ein-Blick in All-Es gewähren, das da ist.
Du musst nicht tatenlos zusehen, was alles auf der Erde geschieht, aber du musst dir auch nicht alles aufbürden, was geschieht. An dem Ort, wo du bist, kannst du ebenfalls viel bewirken, auch im Kleinen.
Denn im Kleinen ist das Große, dass vieles bewirkt.
Du bist nie am falschen Ort, zur falschen Zeit, im falschen Moment!
Du bist immer, wo du sein sollst und darfst.
Erinnere dich: Du trägst einen Neugeborenes in den Armen und du lächelst...
Hmm, ich glaube, ich eröffne ein Forum, das den Titel „Natürliches Leben“ trägt und das für Groß und Klein zugänglich ist.
Wir können selbst sehr viel bewirken, wenn wir bei uns selbst beginnen und unsere Kinder nicht formen wollen, sie so natürlich belassen, wie sie sind und ihre Gaben unterstützen und fördern, was auch immer sie wählen. Jeder Einzelne von uns trägt dazu bei, Jedes.
So kommen wir wieder in Einklang mit uns selbst, der Natur,dem Leben und dem Gleichklang mit dem göttlichen Kosmos.
So unterschiedlich wir auch sein mögen, so gleich sind wir in der Uressenz. Auch wenn wir mit unserem Äußeren nicht zufrieden sind, so ist es Gott allemal. ES blickt in unser Inneres, in unser Herz, ES kennt uns, und ES weiß um uns, unser Leben, unsere Gesinnung, unsere Wünsche, unserer Träume. Für ES sind wir vollkommen, denn der Geist ist vollkommen. Für ES sind wir wunderschön, denn dieser Geist hat uns geschaffen. ES weiß um unser Licht, dass leuchtet, auch wenn wir uns dessen nicht bewusst sind.
Wir sind mehr als nur Körper, als nur Mensch.
Das ist nur ein wundervolles Gewand, um uns sichtbar zu machen und um uns zu ermöglichen, auf diesem wundervollen Planeten leben zu dürfen.
Wir waren lange auf der Suche, doch nun haben wir gefunden, was wir suchten und nun ist der Moment dafür gekommen, es empfangen zu dürfen.
Vielleicht können wir den Balken, der auf unserem Weg liegt, als einen feinen, zarten Ast sehen und den großen Stein als Kieselsteinchen.
Vielleicht können wir statt der Dornen auch die Rosen sehen und statt des Leides auch die Kraft des Weitermachens sehen.
Und vielleicht mögen wir uns wieder dem inneren Arzt zuwenden, der uns heilt und uns neue Wege zeigt...
Es gibt viele Möglichkeiten, dies zu tun, alles ist offen,heute,hier, jetzt und immerdar...
in Liebe