eine weitere Kurzgeschichte

Veröffentlicht auf von sema´da

aus dem Leben mit unseren Tiergefährten...

 

Wir hatten Ausgangsabend*g.Unsere Bekannten kamen und wir besprachen gemeinsam,wo wir hingehen.

Währenddessen probierte D. den Apfelkuchen meines Mannes,aber statt ihn in aller Ruhe verzehren zu können,machte sich jemand im Hintergrund so sehr bemerkbar,daß er plötzlich im Vordergrund stand und uns alle herzlich zum Lachen brachte.Es war köstlich herrlich...nee,nee...

 

Pai mal wieder,sah,wie D. sich genüßlich den Kuchen zu Mund führte,doch bevor sie hinein beißen konnte,stellte er sich auf seine Hinterpfoten und legte seine rechte Vorderpfote auf ihre Schulter.

Da D. nicht gleich reagierte und Pai is ja nun net wirklich verlegen,sah er sie mit seinen treuen Augen an und schnüffelte ganz sanft und vorsichtig an ihrer Wange,dann ein Schleck...schwupp,kurz die Zungenspitze über die Wange und wieder der treue,dahin schmelzende Blick.

Das is der sogenannte hundische Kuß,wenn nix anderes mehr wirkt,dann....kommt der zum Einsatz.

 

Wir konnten nicht anders als nur lachen.Ein Bild für die Götter.

Doch dann ließ ich die Strenge wieder zu Wort kommen,weil ich ganz genau wußte,was der nächste Schritt sein würde.

Pai hätte sich das Stückchen Kuchen geschnappt und ab damit...

Also ermahnte ich ihn.Allerdings mußte ich ihn mehrmals ermahnen,denn es könnte ja ein Mißverständnis sein*ggg.

Darin isser ein Meister,im "Überhören"...

 

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Zur Zeit sind wieder einige Schäfer mit ihren SchafHerden unterwegs.

Allerdings sahen wir diese Herde bei unserem Spaziergang mit den Hunden nicht.

 

 

Wie so oft,kam ein Auto und wir gingen zur Seite,die Hunde haltend.Es stellte sich heraus,daß es ein Bekannter war,der ebenfalls vom Spaziergang mit seinem Hund kam und jetzt auf dem Weg nach Hause war.

 

Er hielt kurz an,wir wechselten ein paar Worte miteinander aus,er ließ seinen Hund hinaus und Pai sprang zu ihm rein*schmunzel,auf daß man ihn wieder hinaus befördern mußte,nachdem er auch fleißig die Hinterbank leicht eingeweiht hatte mit seinem Pfotenabdruck.Glücklicherweise war dieser Tag regenfrei,sonst hätte die Sitzbank wirklich schlimm ausgesehen.

 

Okay,Pai raus,Sam rein,Türe zu.Ein Byebye,langsames Anfahren,die Hunde wieder los und Bekannter aus dem Auto winkend und rufend...,

was machen wohl Huskys,wenn sie aufgefordert werden?...

Sie rennen natürlich los,is ja ihre liebste Beschäftigung.

 

Und in dem Moment sinse taub,tauber geht´s nich mehr.Da hilft auch kein Schreien mehr,nur noch ein Hinterher und Suchen.

Im Allgemeinen kommen sie von selbst zurück,doch in diesem Augenblick hielten sie es für angebracht,einen anderen Weg einzuschlagen.

 

Da wir nun mitten durch Felder,Äcker liefen,gab es da den einen oder anderen leicht erhobenen Hügel,der einem die weitere Sicht nahm.

Somit verloren wir den Blickkontakt und ein paar Sekunden später vernahmen wir ein Schimpfen und Fluchen,sahen aber weiterhin noch nix.

 

Ich sagte zu meinem Mann,dahinten sind sie.Ich stand gerade in der Mitte des Feldes,an der beginnenden Absenkung der Erhebung als ich zuerst Pai entdeckte,der angelaufen kam.Nanuk tauchte direkt nach ihm auf,nur auf der gegenüberliegende Seite.

 

Eiei,hatte da kein gutes Gefühl,weil das war ja wie ne Formation,die man beim Jagen anwandte.

Sehen konnte ich noch nichts,hörte nur das Schimpfen,das nachließ,als die Hunde wieder in unserem Blickfeld waren.

 

Mein Mann nahm Pai zu sich und ich Nanuk und wir gingen wieder an den Ausgangspunkt,an dem uns ein Mann begegnete,der mit einem Lächeln meinte:Die haben ja ganz schön die Schafherde aufgemischt....

 

Auweia,dacht ich nur,wieder mal Unsere,wer sollte es auch sonst sein...mei

 

In diesem Moment war der Schäfer mit seiner Herde sichtbar und ich wartete und sah,daß kein Schaf verletzt war.

Puh,Gottseidank,meine Erleichterung war groß.

 

Ich sah unsere Beiden an,die mit einem Lächeln und lang heraushängender Zunge da saßen.So unschuldig wie sonstwas...*lach

Jedoch las ich ihnen dann trotzdem die Leviten und der Lauf im Freien endete mit dem Anlegen der Hundeleine.

Denn jetzt war ich mir net mehr sicher,ob nich noch irgendwo anders eine Schafherde über die Felder zog.

Huskys jagen leidenschaftlich gern,nur als Info für Unwissende.Und da Nanuk ein Alphatier ist und leidenschaftlich gerne frißt,ist es manchmal sicherer,sie an der Laufleine zu halten,denn Pai folgt ihr...mehr brauch ich wohl nicht zu sagen

 

Glücklicherweise kommt das äußerst selten vor.

 

Wir hatten ja einen sehr langen Spaziergang gemacht,von daher war der Rest des Weges an der Leine keine Thema mehr für die Beiden.Sie akzeptierten es.

 

Zuhause angekommen,machten sie es sich dann schnell bequem,genauso wie wir.

Und ich war froh,nach dem herben Frühdienst und langen Spaziergang,endlich meine Füße hochlegen zu dürfen....

was für eine Wohltat....

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