Herrlichkeit
noch Nebel über den Feldern
und aus dem Wald schallen die Töne des Vogellebens.
Alles ist grün.
Die Feldsperberlinge zwitschern säuselnd,
turteln miteinand,
doch sobald sie nur einen Schritt vernehmen,
fliegen sie auf und davon,
da die bestellten Äcker noch nicht
genügend Schutz bieten.
Die Sonne erhebt sich über den Nebel
und durchbohrt ihn mit ihren warmen Strahlen.
Es duftet erdig,
ein wunderbarer Geruch in meiner Nase
und ich atme ihn tief ein.
Die Windräder stehen still
und es ist
als liege die Welt noch im Schlafe.
Keine Eile,
nur genießen die Stille
in jedem Schritt
und in einer kleinen Pause.
Lauschen alledem
mittendrin.
Ich grüße
die Bäume
und die ersten Blümchen,
die es geschafft haben.
Ich danke dem Gras für seinen weichen Boden,
der Hoffnung in sich trägt.
Bleibe ich stehen,
bleiben auch die Hunde stehn.
Gehe ich weiter,
so lesen sie die Geschichten im Boden von Mutter Natur.
Ich wünsche den Bauern eine gute Saat
und eine ertragreiche Ernte
und ich sende den aufgegangenen Samen
in die Welt.
Wie das möglich ist?
....Liebe....