ich
möchte ein wenig von einem jungen Mann erzählen,den ich glücklicherweise meinen Sohn nennen darf.
Ich tue dies nicht,um meinen Sohn hier zur Schau zu stellen...
ich tue es,um vielen anderen jungen Menschen,die in der Vorstufe des "ErwachsenSein" sind,mitzuteilen:ihr seid nicht allein.
und ich tue es,um vielen Eltern zu sagen,deren Kinder in ähnlicher Situation stecken:ihr seid nicht allein.
Als mein Jüngster zur Welt kam,war es keine leichte Geburt.Die Schmerzen waren die heftigsten,die ich seit der Geburt meines ersten Kindes erlebt hatte.
Ich war erleichtert,als ich ihn endlich in den Armen halten durfte.
Tage später war er über und über mit Blutergüßen übersät,da er zweimal "stecken geblieben ist",innen als auch außen.Ich sah nicht wesentlich besser aus an und zwischen meinen Oberschenkeln,aber mein Kleiner war ein einziges *blaues*Bündel.Es dauerte eine Zeit,bis sie vollständig verblaßt waren.
Das erste Lebensjahr ging schnell rum,das Zweite ebenso und da kristallisierte sich schon ein Kampfgeist heraus,der im Alter eines so kleinen Jungen ungewöhnlich erschien.Er fiel auf,wußte von Anfang an,was er wollte und was nicht,doch richtig präsent wurde es im Kindergarten.Da zeigte er sich vollständig.Beirrungen und Zurechtweisungen durch die Erzieher beeindruckten ihn nicht und auch glauben konnte er nicht,was sie erzählten.
Er gab sich nicht zufrieden mit Erklärungen und schon gar nicht mit Ausweichantworten,er wollte es immer genau wissen und wenn er dann die Antwort klar und deutlich bekam,war er zufrieden.
Gab es für ihn Ungerechtigkeiten anderen Kindern gegenüber,so stellte er sich schützend vor sie und in der Schule setzte er sich verbal für die Schüler ein,die seiner Meinung nach ungerecht behandelt wurden.Er zeigte keine Furcht,aber das ging im Laufe der Jahre nicht spurlos an ihm vorrüber.Er selbst war auch davon betroffen,doch drängte es immer wieder zur Seite bis es sich nicht mehr verdrängen ließ.
Er sah keinen Sinn darin,Lernstoff nur zu schlucken,obwohl er anfangs seiner Schulzeit sehr gerne gelernt hatte,es hatte ihm Freude bereitet.Doch das blieb nicht so.Irgendwann fehlte er immer öfter,war auch öfter krank,hatte einfach keinen Spaß mehr.Die Schule war keine Freude mehr für ihn,sondern harte Pflicht.
Das Recht auf Bildung zollte seinen Tribut.
Sein Verhalten änderte sich total und es interessierte ihn nicht mehr im Geringsten,was die Konsequenz daraus sei,was die Lehrperson sagte...es war ihm egal...,denn keiner hörte ihm richtig zu,keiner wollte ihn verstehen.
Das Prinzip wurde durch gezogen,denn wo kämen wir hin,wenn wir jeden machen ließen?!.............................er antwortete nur noch:ich bin doch sowieso nur im Unrecht....
mittlerweile ist er an einen Punkt gekommen,wo er nur noch erschöpft und müde ist,wo jegliche Lust zur Lebensfreude fehlt und wo sein Körper begonnen hat,zu reagieren,weil die Seele nicht gehört wurde.
Dies zu heilen,ist nicht einfach.DerWille ist da,aber es fehlt an Initiative,Umsetzung trotz der Unterstützung und Begleitung unsererseits in all den Jahren.
Damals war es mir nicht so bewußt wie heute.Erst,als ich meinen Weg änderte,bekam ich Einsicht,verstand ich und ich wußte...
Ich lief in der Herde mit,weil es ja "normal"war,in der Gesellschaft zu funktionieren** und da erschien es richtig.
Heute ist die Erkenntnis umso leichter,denn aus dem lebenslustigen kleinen Rebellen ist ein trauriger junger Mann geworden,der nun nach einer Möglichkeit sucht,aus diesem Kreislauf auszutreten.
Vieles,was in unserer Gesellschaft bisher gut funktioniert hat,funktionierte nur aus einem Grunde so,weil jeder damit aufwuchs,sich anpasste und nur im Stillen die Fragen stellte,die man sich nicht getraute,in der Öffentlichkeit zu stellen.Aus derRolle zu fallen,war unanständig,unhöflich und hatte strenge Konsequenzen zur Folge,auch wenn es kein gesetzliches Delikt war.
Es ist nicht alles schlecht,aber vieles funktioniert nicht mehr wie bisher.Es muß sich ändern,weil Menschen sich geändert haben.
Mein Sohn hat gegen das Schulsystem gekämpft wie viele andere Kinder,aber ebenso wird auch gegen andere Institutionen rebelliert,die so einfach nicht mehr stimmig sind.Selbst aus den Reihen der Erwachsenen kann man nun hören,wie unsinnig und zerstörerich Einige zu Werke gehen,die weder dem Wohl noch dem Menschen zugute kommen.
Ich denke,es ist an der Zeit,dies zu ändern.Das Lernen sollte wieder Spaß machen....
Es gibt viele Möglichkeiten,es umzusetzen.
Ich hoffe weiterhin auf diesen Tag,an dem das natürliche Wissen mehr gefragt ist als das vollgestopfte Gehirn eines Kindes.
DasLeben ist einfach,wenn man läßt....
...............
Ich tue dies nicht,um meinen Sohn hier zur Schau zu stellen...
ich tue es,um vielen anderen jungen Menschen,die in der Vorstufe des "ErwachsenSein" sind,mitzuteilen:ihr seid nicht allein.
und ich tue es,um vielen Eltern zu sagen,deren Kinder in ähnlicher Situation stecken:ihr seid nicht allein.
Als mein Jüngster zur Welt kam,war es keine leichte Geburt.Die Schmerzen waren die heftigsten,die ich seit der Geburt meines ersten Kindes erlebt hatte.
Ich war erleichtert,als ich ihn endlich in den Armen halten durfte.
Tage später war er über und über mit Blutergüßen übersät,da er zweimal "stecken geblieben ist",innen als auch außen.Ich sah nicht wesentlich besser aus an und zwischen meinen Oberschenkeln,aber mein Kleiner war ein einziges *blaues*Bündel.Es dauerte eine Zeit,bis sie vollständig verblaßt waren.
Das erste Lebensjahr ging schnell rum,das Zweite ebenso und da kristallisierte sich schon ein Kampfgeist heraus,der im Alter eines so kleinen Jungen ungewöhnlich erschien.Er fiel auf,wußte von Anfang an,was er wollte und was nicht,doch richtig präsent wurde es im Kindergarten.Da zeigte er sich vollständig.Beirrungen und Zurechtweisungen durch die Erzieher beeindruckten ihn nicht und auch glauben konnte er nicht,was sie erzählten.
Er gab sich nicht zufrieden mit Erklärungen und schon gar nicht mit Ausweichantworten,er wollte es immer genau wissen und wenn er dann die Antwort klar und deutlich bekam,war er zufrieden.
Gab es für ihn Ungerechtigkeiten anderen Kindern gegenüber,so stellte er sich schützend vor sie und in der Schule setzte er sich verbal für die Schüler ein,die seiner Meinung nach ungerecht behandelt wurden.Er zeigte keine Furcht,aber das ging im Laufe der Jahre nicht spurlos an ihm vorrüber.Er selbst war auch davon betroffen,doch drängte es immer wieder zur Seite bis es sich nicht mehr verdrängen ließ.
Er sah keinen Sinn darin,Lernstoff nur zu schlucken,obwohl er anfangs seiner Schulzeit sehr gerne gelernt hatte,es hatte ihm Freude bereitet.Doch das blieb nicht so.Irgendwann fehlte er immer öfter,war auch öfter krank,hatte einfach keinen Spaß mehr.Die Schule war keine Freude mehr für ihn,sondern harte Pflicht.
Das Recht auf Bildung zollte seinen Tribut.
Sein Verhalten änderte sich total und es interessierte ihn nicht mehr im Geringsten,was die Konsequenz daraus sei,was die Lehrperson sagte...es war ihm egal...,denn keiner hörte ihm richtig zu,keiner wollte ihn verstehen.
Das Prinzip wurde durch gezogen,denn wo kämen wir hin,wenn wir jeden machen ließen?!.............................er antwortete nur noch:ich bin doch sowieso nur im Unrecht....
mittlerweile ist er an einen Punkt gekommen,wo er nur noch erschöpft und müde ist,wo jegliche Lust zur Lebensfreude fehlt und wo sein Körper begonnen hat,zu reagieren,weil die Seele nicht gehört wurde.
Dies zu heilen,ist nicht einfach.DerWille ist da,aber es fehlt an Initiative,Umsetzung trotz der Unterstützung und Begleitung unsererseits in all den Jahren.
Damals war es mir nicht so bewußt wie heute.Erst,als ich meinen Weg änderte,bekam ich Einsicht,verstand ich und ich wußte...
Ich lief in der Herde mit,weil es ja "normal"war,in der Gesellschaft zu funktionieren** und da erschien es richtig.
Heute ist die Erkenntnis umso leichter,denn aus dem lebenslustigen kleinen Rebellen ist ein trauriger junger Mann geworden,der nun nach einer Möglichkeit sucht,aus diesem Kreislauf auszutreten.
Vieles,was in unserer Gesellschaft bisher gut funktioniert hat,funktionierte nur aus einem Grunde so,weil jeder damit aufwuchs,sich anpasste und nur im Stillen die Fragen stellte,die man sich nicht getraute,in der Öffentlichkeit zu stellen.Aus derRolle zu fallen,war unanständig,unhöflich und hatte strenge Konsequenzen zur Folge,auch wenn es kein gesetzliches Delikt war.
Es ist nicht alles schlecht,aber vieles funktioniert nicht mehr wie bisher.Es muß sich ändern,weil Menschen sich geändert haben.
Mein Sohn hat gegen das Schulsystem gekämpft wie viele andere Kinder,aber ebenso wird auch gegen andere Institutionen rebelliert,die so einfach nicht mehr stimmig sind.Selbst aus den Reihen der Erwachsenen kann man nun hören,wie unsinnig und zerstörerich Einige zu Werke gehen,die weder dem Wohl noch dem Menschen zugute kommen.
Ich denke,es ist an der Zeit,dies zu ändern.Das Lernen sollte wieder Spaß machen....
Es gibt viele Möglichkeiten,es umzusetzen.
Ich hoffe weiterhin auf diesen Tag,an dem das natürliche Wissen mehr gefragt ist als das vollgestopfte Gehirn eines Kindes.
DasLeben ist einfach,wenn man läßt....
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