ich seh´....
Ich seh´ die Seelen in den Kosmos schwingen,
um das ewige Lied der Liebe zu singen.
Ich weine in Glückseligkeit,
denn da ist nichts mehr zu spüren
von Schmerz und Leid.
Die schönsten Gewänder tragen sie
in ihrem Sein.
Goldgelb,strahlendes Weiß und himmlisches Blau.
Rosarot,türkis und smaragdenes Grün.
Ein Edelstein in schönster Form,
Gestalt
und anzusehen in Gottes allgegenwärtiger Vielfalt.
Noch nie hat mein Aug´ so Wundervolles gesehen
und doch…es ist geschehen.
Jaspis,Calcedon,Smaragd und Saphir
und wie sie alle heißen,
welch wunderbare Zier
um die Tore der goldenen Stadt…,
mein Herz sieht sich nimmer satt.
Die Seelen begannen von hier nach da,
der Strahl ihres Seins ist immerdar.
Sie sind die Lichtreiter nun
im goldenen Gewand
und haben sich einander erkannt.
Die Brücke zum Himmel ist längstens gebaut
und wer sich traut,
der wird ihnen folgen
mit gekröntem Haupt.
Zadkiel steht schon da,
am Anfang der Brücke
und sah,
wie sie einher gingen,
immer höher hinauf
und ihr violettes Kleid ablegten
zu Hauf,
um sich in die Seligkeit zu schwingen.
Die kosmische Hochzeit ist vollzogen
und von Gottes Licht durchwoben.
Nun sind sie,
was sie immer waren,
von jetzt an bis in alle Tage.
Ein Stern zeigte ihnen den Weg,
vor langer Zeit.
Und sie folgten ihm
ins himmlische Geheiß.
Und heute leuchtet er erneut den Pfad,
damit sich daran Jedes erinnern mag,
woher es kam und wohin es geht,
wenn es diesen wundervollen Weg wählt.
Ich kann euch nicht sagen,
wie sehr mein Herz frohlockt,
doch lass ich euch wissen,
was sie mir zärtlich weisen
auf meinen wundervollen Reisen.
Nichts scheint mir dabei unbekannt,
wenn ich all das erblicke
und meinem irdischen Sein entrücke.
Ein herrlicher Schein umgibt sie im Licht,
die Weisen des Rates,
den Brüdern und Schwestern des Weltraumes weit.
Der kosmischen Familien und Geschwistern,
in Gottes heiligem Feld der Glückseligkeit.
Sie alle durfte ich sehn
und doch ist´s nicht immer zu beschreiben,
diese unsagbare Größe und deren Weiten.
Ein Licht leuchtet mir immer auf diesen Pfaden,
niemals einsam,
aber immer gemeinsam
auf Dessen Raten,
Der da ist und wohnend in jeder Seele,
deren Weg ich mit gehe.
Von Anfang bis Ende,
so war es einmal,
da Vergessen und Nebel umwoben
wir durch die Leben zogen.
Doch jetzt,
da der Geist auf´s Neue erwacht,
wird das vollbracht,
was einst misslang
und doch immer gegenwärtig
im göttlichen Klang.
Habt Vertrauen,
denn ich sehe viel,
es grüsst euch in Liebe
Anael