in
der Natur des Menschen liegt das Heil des geistigen Wesen.
Nicht das Leid,noch mühevoller Weg,
auch nicht das Einkehren des äußeren Ballastes
gehört zur menschlichen Ei-gen-schaft.
Der Weg war ein Anderer und nun ist er wieder zu Dem geworden,
was er ursprünglich ist.
Gradlinigkeit erlaubt keine Ausweichmöglichkeiten
und Perfektionismus beendet Erleben und bringt neues Sehnen hervor.
Der Mensch,
eine Blume mit vielen Blüten und Blättern.
Zart windet er sich aus dem Innern hervor,
öffnet anfangs unbefangen seine Blütenblätter,
reckt seinen Körper(Stengel) gen Himmel
und breitet seine Arme(Blätter) weit aus.
Seine Füße(Wurzeln) stehen fest im/auf dem Boden.
Er ist auf wundervolle Art und Weise verankert,
gefestigt gegen jeglichen Sturm.
Doch eines Tages
hinterläßt Etwas Narben.
Schnell schließen sich die Blütenblätter,
hängen die Blätter nach unten,
bekommt der Stengel einen gewaltigen Knick.
Das Einzige,was noch Halt gibt,
ist die Wurzel...
Dann kommt Etwas
und gießt Wasser über.
Wie Balsam gleitet es über den gesamten Corpus.
Er richtet sich auf,
nimmt jeden Tropfen wie eine Kostbarkeit in sich auf.
Der Mensch,
indem der gesunde Geist innewohnt,
der das Heil selbst ist,
hat überwunden
den Schund und die Wunden,
die Narben und das Leid.
Er lebt durch sich und in sich,
gesund und heil
und kann gar über 100 Jahr´jung werden,
auch wenn die äußerlichen Spuren
die Falten des Lebens zeigen.
Des Denkers Stirn zier´n starke Falten,
des Herzens lachend die Fältchen,
welche sich sanft in Woge legen.
Der Lebenssaft,
der durches solches Wesen fließt,
ist ein Anderer
wie der,
der sich über ihn ergießt.
Von innen kommt´s,
so war und soll es sein.
Von außen kommt´s,
ist´s nur der blendende Schein.
Ein reines Herz
im Körper selbst
ist´s.
Doch ist es nicht von organ´scher Natur,
mehr denn je aus dem lichten Geiste,
der erwacht ist schon seit ganzer Weil
und wissend ist um sein Heil....