Leidensenergie
ich möchte mich hier jetzt nicht mehr vorsichtig ausdrücken-bei diesem Thema,
denn das habe ich lange und ausgeführlich getan.
Es gibt Menschen,die ihre Göttlichkeit noch nicht erkannt haben und aus diesem Grunde ist es ihnen möglich,ihr Gegenüber ^bei der Stange zu halten^,weil auch Dieses diese Energie annimmt und nicht selten es vorkommt,daß die Neigung zur Hilfe sehr stark ausgeprägt ist.
Man spricht auch hier von Helfersyndrom.
Der Helfer erhofft sich dadurch Erfolg,dem Anderen geholfen zu haben.
Das ist jetzt etwas linde ausgedrückt,aber es bedeutet nichts anderes wie:
wenn es ihm gut,gehts auch mir gut....Irrtum!
Und man ist der Ansicht,daß sich dadurch etwas festigt und das Andere nicht ohne diesen Helfer selbstständig** leben mag,sei es in der Partnerschaft,im Beruf,wo auch immer.
Diese Menschen haben ihr Leben sozusagen aus der Hand gegeben und in andere Hände gelegt,die ab und an da sind,um dieses Leben zu empfangen und zu stützen wie ein Gerüst,das Halt gibt.Eigenverantwortlichkeit und Selbstbestimmung existieren in diesem Fall nicht mehr,aber sie können jederzeit wieder aktiviert werden,wenn der Helfer an einem Punkt ankommt,wo er sich mit dem Leidenden im ^Kreise dreht^,wo der Helfer merkt,daß er erschöpft und manchmal sogar ausgelaugt ist.Spätenstens da sollte der Helfer reagieren und loslassen,damit die Initierung zur Selbsthilfe impulsiert wird.
Natürlich gibt es auch Menschen,die dieses Leiden nicht loslassen wollen,daran festhalten und sich entweder ihrem Leid ergeben und dementsprechende Re-Aktion erfolgt oder sie sich einen neuen Helfer ersuchen,der mit ihnen weiter den Weg des Leidens geht,jedoch immer in der Hoffnung,daß man ihm ^helfen^kann.
Meine Worte sind absolut nicht böse** gemeint und entgegen vieler Meinungen,daß ich soetwas überhaupt sagen kann,begründet sich in meiner Erfahrung,die ich ebenfalls wie viele andere Weggenossen gemacht habe.
In Selbstmitleid zu fließen,hat noch Keinem geholfen und manchmal weicht der sanfte helfende *Ton in einen *bestimmten Ton.
Ein Mensch,der vollständig in seinem Leiden aufgeht,hört diesen *Ton nicht und erkennt auch nicht die Weisen,die er erhält.
Mitleiden ist somit die Konsequenz des Helfers und genau da sollte dieser gemeinsame Weg be-endet sein.
Einfühlsamkeit und Mitgefühl sind wirklich weisende Helfer,die aber auch nur bis zu einem bestimmten Punkt Wirksamkeit haben.
Und da sollte sich ein Helfer auch nicht von sogenannten Drohungen wie z.B.:ich bringe mich um,wenn du gehst,mich alleine läßt....sich abhalten lassen.Intuitive Ansage ist da gefragt und wie die ausschaut,liegt im Ermessen des Helfers.
Klarheit ist von Bedeutung....in allen Fällen....
Helfen ist eine wunderbare Sache,aber sie darf nicht soweit gehen,daß ein Anderer dabei zu Schaden kommt,wie auch immer das aussehen mag.
Nicht die Aufopferung für den Leidenden hilft,sondern Klarheit....