Märchen....oder das wahre Leben?...

Veröffentlicht auf von sema´da

*lach....nu´ wollt´ ich grad was schreiben,
da öffnet sich doch der InetExplorer völlig selbstständig
und vermehrt sich um das Zwanzigfache*gg
...sowat hab ich noch net erlebt...*staun

 

Vor lauter Staunen hab ich nu´vergessen,
was ich ei~GEN~l~ICH schreiben wollte...tztz

 

mom....

 

ah...jetzat....

 

der Splitter im Auge

komischweise tut der net weh und man bemerkt ihn auch selten,
meist erst dann,wenn man den Hinweis bekommt...
Er blendet zwar en bissi,trübt die Sichtweite ein,
aber mehr isses nicht...oder doch?

 

Es ist wie im Märchen "Schneewittchen".
Die Königin steht vor dem Spiegel und fragt:
"Spieglein,Spieglein an der Wand,
wer ist die Schönste im ganzen Land?"

Der Spiegel ist *ehr~l~ich* und antwortet dementsprechend.
Das die Königin net davon begeistert is,
is verständlich...

 

Was und net gefällt,is uns ein "Dorn im Auge"
und da wir es nicht erkennen,
verlagern wir dieses auf einen Andern,
der genau das spiegelt,
was wir bei/in uns nicht bemerken.

 

Das macht die Königin so wütend,
daß sie dem Jäger gleich den Auftrag erteilt,
Schneewittchen zu töten.Punkt!

Die Königin ist sich bewußt,was sie da tut,
aber nicht bewußt,warum sie es tut....

Mit der Wahrheit können die Wenigsten umgehen,
weil sie es so nicht sehen,
denn SIE haben ja ihre "ei~gen~e Wahrheit,
deswegen muß die andere Wahrheit ausgelöscht werden.

Doch es wendet sich alles zum Guten.

Der Jäger hat ein Herz und läßt Schneewittchen
am Leben.Er hat Mitgefühl für das Mädchen und läßt sie gehen.

 

Wir zeigen unser Mitgefühl Demjenigen,
der uns so angeht.
Wir tun es mit Schweigen,einem Lächeln,
denn wir wissen um seine Seelennot
und respektieren Diese.
So kann es uns nicht verletzen,
wie es die Königin "verletzt" hat.
Oder wir weisen Denjenigen darauf hin
und dürfen mit einer Triade aus Vorwürfen,
Beschuldigungen,Niedermachungen rechnen...
und wir lassen es an uns abfließen,
denn wir wissen um seine Seelennot.

 

Nun hat die Königin erfahren,
daß der Jäger Schneewittchen nicht getötet hat,
weil der Spiegel mal wieder ehrlich war.
Sie hat´s immer noch nicht erkannt.
Also,versucht sie es nun selbst,
dieses gedankliche Vorhaben auszuführen.
Die Wut wächst in ihr
und sie kann es kaum erwarten,
bis es endlich getan ist.
Sie braut in ihrer Hexenküche allerlei zusammen,
bis sie das richtige Mittelchen gefunden hat.
Damit will sie Schneewittchen niederstrecken
und für immer auslöschen!
Also bringt sie ihr den vergifteten Apfel.
Schneewittchen ißt ihn und erstickt an einem Stück.
Das Gift jedoch kommt nicht zur Wirkung.....

 

Vieles hat kein Gelingen,
auch wenn wir das glauben mögen.
Die Wut erschöpft uns nur
und sie bringt uns letztendlich nicht weit.
Die ganze Energie wurde darin fixiert
und sie kann sich nicht ausdehnen,
weil sie darin gefangen ist.
Das Einzige,was daraus resultiert,
ist der Verausgabung unserer Energie
und wir fühlen uns danach nicht besser.

 

Die Königin glaubte nun am Ziel zu sein.
Schneewittchen war endlich tot,so dachte sie zumindest....
aber die Ent~Täuschung holte sie schnell ein,
als sie erfuhr,
daß Schneewittchen wieder lebendig war.

 

Das Gift kann sich in uns nicht ausdehnen und wirken,
wenn wir im Mitgefühl bleiben.
Es kann uns nicht berühren und wir bleiben unverletzt.
Somit bleibt uns auch die Ent-täuschung erspart,
weil wir mit unserem Herzen diesem Menschen
begegnen....
in Respekt,Akzeptanz & Toleranz.

 

Man könnte es auch den Kuß des Prinzen nennen,
in dem all die Liebe ist,
die einem Menschen in der Seelennot ein
großartiger Begleiter und Helfer ist,
wenn er sie denn auch annehmen kann....

Letztendlich führt es immer zu einem Ausgang,
egal,wie auch immer wir das betrachten mögen.

Wenn wir damit d´accord gehen,dann...
gehen wir auch leichter,unbefangener und fröhlicher
durch´s Leben.

 

Der Splitter im Auge kann sehr schnell zum Balken wachsen,
wenn wir nicht bereit sind zu "sehen".
Somit dient auch Dieser und schützt uns vor der Blindheit,
mit der Vieles begangen wird,was uns hinterher
noch mehr runterzieht und keineswegs etwas verbessert hat.
Das Gefühl der Unzufriedenheit bleibt,ebenso das der Wut,
wenn wir nicht endlich dazu bereit sind,
Innenschau zu halten....

 

in diesem Sinne,
viele wunderbare An~Sichten zu diesem Märchen
und ich bin mir sicher,daß ihr dafür noch viele andere
Interpretationen habt....

 

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