Mensch Sein

Veröffentlicht auf von sema´da

man,das möcht ich auch können...

 

viel Bewunderung für etwas,
was ein Anderer getan hat
oder erschaffen hat...

 

Bei all dieser Bewunderung
vergessen
wir uns oftmals selbst.

 

Das,was wir sind.

 

Wenn ich da so an meine Kindheit denke,
fällt mir wieder ein,
wovon wir als Kinder träumten.
Meist waren es Wunschträume
wie Prinzessin sein und von einem
Ritter in silbernen Gewand und auf
weißem Pferd gerettet zu werden.
Feuerwehrmann zu werden
oder jemand,der viel Geld verdient.
Ein großer Künstler zu werden
oder Arzt....

 

Heute weiß ich,
daß wir als Kinder intutiv
das assozierten,
was uns unser Umfeld vermittelte,
nicht überhörbar,
laut rufend:

 

...Hilfe...

 

und auch heute sind die Wunschträume
der Kinder nicht wesentlich anders,
seien sie aus Armut und Elend geboren
oder im Mittelstand aufgewachsen.

 

Wir haben als Kinder diese Stimme gehört,
wenn es uns auch nicht bewußt war.
Ein einzig großer Hilfeschrei der Menschheit....

nach Unbesorgnis,Reichtum,
Macht,Ruhm,Frieden,
Harmonie,
Liebe....

 

Es waren "edle" Träume*,
immer verbunden mit dem Gedanken
der Hilfe,
alles so zu *machen*,
daß es uns & unserem Umfeld gut gehen sollte.

 

Wir begannen unsere Sätze mit
"wenn ich mal groß bin,dann..."
und wir führten sie Wort für Wort
bildlich aus,
wurden belächelt für unsere Vorstellung,
unsere Fantasie,
aber wir hielten daran fest,
glaubten daran,
waren 100% davon überzeugt...

 

und die Großen meinten dann oft:
"werd erst mal erwachsen,dann siehst du...."

 

Ja,dann sahen wir.....
wir waren endlich groß
und auf diesem Weg in das Erwachsen werden
wurden unsere Wunschträume
immer unsichtbarer
bis sie eines Tages ganz verschwanden.

 

Der Weg wurde mühsam
und wir gaben den alten Großen Recht.
Aus dem einstmaligen Träumen und Spielen
wurde Ernst...
und nun saßen wir da,
wie oft in Gedanken,
betrachteten unser Leben,
welches erfüllt war
mit Arbeiten,Essen und Schlafen
und wenn wir nicht allzu müde waren,
hatten wir noch ein wenig Freizeit,
in der wir mit anderen gemütlich beisammen saßen,
in Discos gingen,
auf Partys fetzten
und was es sonst noch so gab.

Manchmal erfassten wir mit neidischen Blicken
und Gedanken diejenigen,
die angeblich alles hatten...,
Ruhm,Macht,Geld,Erfolg.

Und wir dachten,wie klein doch unser Leben verlief,
in engen Gassen und schmalen Pfaden,
tagein,tagaus.

Wir taten,was viele Generationen vor uns taten.
Wir gingen zur Schule,
machten unseren Abschluß,
gingen zur Arbeit,
gründeten eine Familie...

 

Wir hatten vergessen,
wer wir waren
und manch Einer kam hier an den Scheideweg.

 

Wir hatten verlernt,
unsere *Qualitäten*

und unser Leben zu schätzen,
denn wir sahen uns ja nicht mehr.
Konnten uns nicht erkennen,
nicht wahrnehmen
außer die Gefühle,die uns beherrschten.

 

Und die waren oftmals verzweifelt,
neidisch und disharmonisch.

 

....bis zu dem Tag,an dem uns sozusagen
die Luft ausging,
wir uns umdrehten,
nach hinten sahen
und uns bewußt machten,
was wir bisher gelebt und erlebt hatten
und es kam der Tag,
an dem wir uns fragten:
"ist das alles?"....

 

Die Erfüllung des Lebens
finden wir nicht im Außen.

 

Als Kinder lebten und erlebten wir
alles *aus uns heraus*.
Wir nahmen es nicht aus unserem Umfeld,
sondern aus uns...
und wir spielten diese Wunschträume
mit unseren Freunden
und es machte riesigen Spaß.

 

Es war ein Moment,
indem wir glücklich waren,
indem es nichts anderes gab,
als dieses Spiel.

 

Ich möchte dich nun bitten,
achte mehr auf dich selbst,
erkenne die Gaben,die deine Eigenen sind.
Wisse,welche Fähigkeit,welches Talent
auch ein anderer zu besitzen scheint,
du hast es ebenso.

Du ergänzt mit deiner Gabe,
was auch immer sie sein möge
und wie unscheinbar sie auch wirken mag,
aber sie ist da!

Ich rede nicht von der Gabe,
viel Geld zu machen,
Ruhm und Macht zu ernten
oder all die anderen Dinge,
die dich als menschliches Wesen auszeichnen könnten.

 

Ich rede von dir,
als Mensch,
mit all seinen Facetten,
Talenten,Gaben,Fähigkeiten,
Gefühlen und Gedanken.
Ich rede von deinem Herz,
das zu geben weiß.
Ich rede von dir,
der du dich zu schenken weißt.
Mit all deiner Liebe,
all deinem Sein.

 

Strebe und neide nicht
nach des Anderen Leben
noch nach dessen Standard.

 

Wisse,du hast genau das,
was der andere nicht hat
und sich nach diesem sehnt.

 

Du mußt nichts Großes sein,
um Großes zu bewirken,
denn im Kleinen liegt alle
wundervolle Kraft,
aus der hervor geht
und stetig wachset,
was du dir in deinen kühnsten Träumen
so nicht ausmalen konntest.

 

fühle dich umarmt,
wundervolles Wesen,
Mensch genannt
und Spirit in Allem

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