nicht erkennen wollen ...oder....nicht sehen möchten...
es gibt Dinge,die lassen sich nicht umsetzen
und es gibt Hoffnungen,die nicht erfüllt werden.
Das zu erkennen,fällt oftmals sehr schwer.
Und bei jedem Versuch,den wir in dieser Hinsicht unternehmen,wird der Bremszug immer stärker,der Schlag ins Gesicht immer härter.
Die Schmerzen sind kaum auszuhalten und trotzdem geben wir nicht auf.
Wir bekommen mit jedem Mal einen Hinweis,doch können wir ihn nicht sehen.
Die Verzweiflung ist groß und je größer die Verzweiflung,desto härter der Kampf,der bis in die tiefste Tiefe führt,einen Zusammenbruch nach sich zieht.
Die Angst ist größer als der Schmerz und so ist man geneigt,es weiterhin zu versuchen bis wirklich gar nichts mehr geht.Ende....
Viele Personen sind im Leben eines Menschen involviert,bewußt oder unbewußt.Sie teilen einige Gemeinsamkeiten,aber auch Unterschiedliches.Jedoch bei allen gibt es einen gemeinsamen Punkt,an dem jeder an seine Grenzen kommt/kommen kann.
Wenn man diesen Menschen kennt,isses weniger leicht,nichts tun zu wollen.
Will man helfen und auf eine unbewußte Art und Weise eingreifen,die entweder Erfolg hat oder aber auch ein ganz gewaltiger Schuß nach hinten sein kann.
Da is guter Rat teuer,doch hilft nur Distanz und ein stilles Begleiten.
Und da ist auch ein schlechtes Gewissen kein dienlicher Ratgeber.
Wir können für diesen Mensch da sein,aber erkennen kann nur er selbst.
Unsere wohlgemeinten Ratschläge können ihn unterstützen,aber ob diese Hilfe dann auch angenommen sein will,sei dahin gestellt.
Und der Enttäuschte,Verletzte sind dann wir selbst,der,der dem Andern ja eigen-tlich nur helfen wollte.
Es gibt aber auch Situationen,wo wir unser eigenes Handeln nicht verstehen
und es der betreffenden Person "weh tut".Es macht keinen Sinn,darüber nachzudenken,denn es war Weisung des Selbst.Manchmal handelt die Seele vorweg,weil es uns nur schaden und blockieren würde.
Erst die Reaktion des Betroffenen macht uns dann klar,was wir gerade getan oder gesagt haben und meist bedeutet das dann ein Loslassen.
Es dient nicht länger,den Mensch in seinem Leid zu unterstützen und es dient ihm auch nicht,wenn man ihm das Erkennen abnehmen will.So findet er nicht zur Klarheit und verweilt weiterhin gefangen in derSituation.
Wenn eine Person nach vielen Gesprächen immer noch nicht für sich selbst "einsehen" kann,dann macht es auch keinen Sinn,weitere Gespräche zu führen,daswäre ein endloser Kreislauf und kein Hinaustreten.
Wie gesagt,wir können für sie da sein,dann aber ohne unser *ZuTun*,jedoch mehr denn je als stiller Begleiter.
Und wenn du dieser stille Begleiter nicht mehr sein willst,dann äußere dies klar und deutlich,denn das ist oftmals besser als hinterher sich genervt und angehalten zu fühlen.
Und letztendlich ist es meist dieser Schlüssel,der die betroffene Person "wach ruft"....wie immer du das jetzt auch deuten magst.....