ob
ich ein Engel im Menschen bin,weiß ich nicht,
aber daß ich ein Mensch bin,
der den den tagtäglichen Herausforderungen gegenübersteht,
das weiß ich wohl.
Vielleicht ist der erste Satz mißverständlich formuliert,
aber dem alten Erdenwesen entspricht er
und doch möcht ich umwandeln und sagen:
"ja,ich bin Engel,das weiß ich,
aber in der Gestalt eines menschlichen Wesens
finde ich wieder seine Nähe,
die mich zu dem macht,
was ich seit meiner kosmischen Geburt bin und immer sein werde...."
Ich übe mich in den Gegebenheiten des Lebens
und wenn ich sage*übe*,
dann meine ich keinen Lehrgang im üblichen Sinne,
denn dieser Gang entweicht jeglicher 0815 Situation.
Es ist mehr denn je die Anerkennung des Seins
in all seiner Art und Vielfalt,
in all seinen Erfahrungen und Erlebnissen
auf dem Pfad der Erinnerung.
Daß Neues dazu gelernt wird,
ist eine wundervolle Bereicherung,
aber auch nicht immer leicht.
....vor allem die Akzeptanz....
Besonders an Tagen,
wo Diese und meine Geduld gefordert sind,
wo viel von mir verlangt wird,
wo ich in Situationen eingebunden bin,
die ein Statement von mir erwarten,
wo Streß der treibende Faktor ist
und kein Moment des Verschnaufens frei ist.
Und an Tagen,
wo ich mich von gewissen Aussagen und Erwartungen
genervt fühle,
mich selbst am liebsten fortzaubern würde
oder verstecken will,
weil mir das Drumherum einfach zuviel ist.
Dann ist der Augenblick,wo ich darum bitte,
ein "Engel" zu sein,
ein Wesen,welches all dies nicht kennt,
weil es nur Eines kennt.
Ich spreche jetzt nicht nur speziell "das Engelsein" an,
ich meine damit allgemein das kosmische Wesen,
das in jedem Körper ist,
existent und immerwährend aus Licht und Liebe.
Das sind nicht nur Wörter.
Sie sind von so einem unermeßlichen Wert und Bedeutung,
daß der Verstand es nicht mal annähernd begreifen kann....
Es ist eine kosmische Energie von hoher Tragweite und Ausdehnung,
"ein Ding" ohne Anfang und Ende,
daher immerwährend.
Wenn man mal an diesen Punkt angekommen ist,
spielt alles Andere keine Rolle mehr.
Das Einzige,was Einen immer wieder mal aus diesem Punkt heraus haut,
sind die Zweifel,
aber es mag kaum Einer für möglich halten,
wenn ich nun sage,
daß sie geringfügig geworden sind im Gegensatz zu dem Vertrauen,
welches immer mehr gewachsen ist und sich weit ausgedehnt hat.
Es fühlt sich an wie ein Umkleiden...
Tage,an denen man schnell in etwas Anderes schlüpft
und Tage,
an denen man in dieser Kleidung verweilt.
Das Anecken kommt dann nur noch zustande,
wenn man es wagt,
sich zu "wehren",indem man nicht übereinstimmt,
mit dem,was der Andere hören möchte.
....wenn man nicht mehr das macht,
was der Andere will.
Was passiert in diesem Moment?...
...man wächst über sich hinaus...
und man erkennt Einiges,
was man so bisher nicht wahrgenommen hat...
Ein "Engel" auf Erden sein ist wahrlich nicht immer leicht,
aber ein Mensch zu sein,ebenfalls.
Und doch.....ist es der Pfad,
der uns schneller wieder zu unserer Essenz bringt
als jedes anderesTurbovehikel.
Der uns erinnert,
wer wir sind....