...persönlich...
In einer Zeit,wo alles den Bach runter geht,
gibt es immer noch Schönes,Hoffnungsvolles und Liebevolles.
Wenn wir uns Dem öffnen,dann werden wir erkennen,wie unwichtig doch gewisse Dinge sind,
denen wir soviel Aufmerksamkeit beimessen und die doch so klein sind im Gegensatz zu
Anderem.
Aber was ist unwichtig,was ist klein?
Jeder von uns erachtet sein Päckle als das Schwerste,weil jeder von uns eine andere
Wahrnehmung und Empfindsamkeit hat und ist und das nicht jeder das genauso sieht,wie
derjenige,der gerade in diesen Bleischuhen steckt.
Und manche versuchen es auch noch zu übertrumpfen,indem sie es zum Besten geben.
Doch damit fühlen wir uns nicht besser,denn es beantwortet unsere innerste Frage nicht.
Die Frage nach Erlösung,nach dem Ende dieses Themas.
Können wir wirklich entscheiden,was unwichtig und wichtig ist?
Nein,solange wir es "persönlich" nehmen...,nicht!
Aber wie soll ich es unpersönlich nehmen,wenn es mich doch betrifft?,wird man sich fragen.
Das ist eine berechtigte Frage,aber sie entbehrt auch nicht der Antwort,die darin liegt...
...wir nehmen uns zu persönlich...
Wir fühlen uns jedesmal angesprochen,obwohl wir im Einzelnen gar nicht gemeint sind...
Auf den ersten Blick unverständlich,was ich da schreibe,doch will ich es gerne in eine
Begrifflichkeit bringen,sofern mir dies möglich ist.
Wenn wir das Gefühl haben,"persönlich angegriffen" zu werden,entsteht das aus dem Feld des
Blickes und des an uns gewandten Wortes des Anderen.Aber...,in Wirklichkeit ist das Wort,
die Handlung des Gegenübers nicht gegen uns persönlich gewandt,vielmehr wendet es sich gegen
alles aus einem Akt der Verzweiflung,der Verletzung,der Angst,der Wut,des Hasses***.Irgendwo
muss es hin,...es...die Energie...und man lässt es frei.Aber was kann frei sein,was ansich
nur projeziert wird ohne jegliche Information der Liebe dieses Inhaltes?
Es hat diese Information!Auch wenn wir sie nicht auf Anhieb erkennen.
Diese Information besagt:ICH will(e) S-Ein,will(e) ge-sehen,ge-hört,ge-fühlt S-Ein,will(e)
be-achtet S-Ein,unabhängig vom M-Einem L-eid-en,dessen Ende für M-Ich nicht absehbar ist.
ICH will(e) ge-liebt S-Ein.ICH will(e) glücklich S-Ein,in Frieden mit S-Ich S-El-bst S-Ein.
Somit ist und bleibt es eine Projektion des Unerfüllten.
Nehmen wir diese Projektion in unser Feld(das ist fast immer so),erlauben wir den Eintritt
dieser Projektion,vermischt es sich mit unserer Energie und nährt diese.Dadurch entsteht
ebenfalls Resonanz und wir gehen mit dieser Vorgabe mit,somit wird es persönlich und
führt uns zu dem Empfinden,was der Andere übermittelt.
Es geschieht,was geschehen soll,so aber nicht sein muss.
Es ist ein Leichtes,darauf zu re-agieren,aber etwas weniger leicht,das Wahre dahinter zu
erkennen.Und da wir oftmals selbst in einer Situation stecken,die uns den Umgang mit
unserem Umfeld nichtgerade erleichtern,nehmen wir diese Energie an und lassen sie in uns fliessen.
Wir könnten aber auch anders re-agieren.Da gibt es viele Möglichkeiten.
Wir wenden diese Projektion in liebevolle Gedanken.Das können wir schweigend und zuhörend
tun oder mit einer Gegenre-aktion.Wir können uns auch abwenden und sagen:das will ich nicht,
das ist nicht mein Paket.
Unberührtheit gibt es nicht,es wird uns in jedem Fall berühren,doch wie wir damit umgehen,
entscheidet Jedes für sich selbst.
Sind wir in der Lage,diese Energien zu lenken und zu transformieren oder lassen wir uns
von diesen "über-wältigen"?
Die Antwort darauf trägt jeder in sich selbst.
Doch bevor wir daruf re-agieren,sollten wir uns über-legen***,besser gesagt bedacht denken,
wie wir es nach aussen geben,es zurückgeben,abgeben,denn es hat immer eine Konsequenz,egal,
welcher Art sie auch sein mag.
Und vielleicht sind wir dann in der Lage,das Liebevolle,Hoffnungsvolle und das Schöne
übermitteln zu können in Re-spekt(rum),Akzept-anz und Toleranz des AndersSein und der
AndersArtigkeit.
Wie auch immer wir es angehen,wir haben immer die Wahl...,im Kalkül oder der Herzensliebe...