über..

Veröffentlicht auf von sema´da

Über das LEben und den TOd...LETO

 

Wir alle sind auf der Suche nach uns S-EL-bst.

 

Wir haben es nur verteilt auf gewisse Aspekte und Attribute,verlagert auf

Gefühle und Geschehen.

Das geschah als wir durch den Schleier des Vergessens eingetreten sind.

 

Wir suchen uns in der Liebe,in der Fülle,im Wohlstand,

aber auch in der Macht,Stärke und dem Mut.

 

Wir neigen zu Risiken wie auch zur Zurückhaltung und wir gehen diese Wege mit einer Hingabe,die uns selbst nicht bewusst ist.

 

Jeder von uns hat etwas in diesem irdischen Leben erlebt,was sehr prägsam war für den weiteren Verlauf.

Sei es der Tod eines geliebten Menschen,die eigene Nahtoderfahrung,der Sturz in die Hoffnungslosigkeit,der Hunger nach Liebe,die dürstende Rache...es gab und gibt

Viele Wege uns zu erfahren mit der Hoffnung,uns selbst zu begegnen und dann auch zu finden,wenn es uns auch nicht unbedingt bewusst ist...

 

Zu glauben,es wäre nicht so,sind die Irrwege,die wir gehen.

Kreuz und quer,feldein und feldaus.

 

Das Gefühl,welches in uns ist,diese Art Sehnsucht nach etwas Bestimmten.

Es ist DAS,was uns voran treibt,was uns weiter gehen lässt oder uns veranlasst,

diesen Abschnitt des Lebens auf Erden zu beenden und nach Hause zurück zu kehren.

 

Für Manche mag es den Eindruck haben,dass dieser Mensch nicht alles vollbracht hat,was er sich vorgenommen hatte,aber so ist es nicht!

 

Er hat Großartiges geleistet.Doch das nur allzu menschliche Gedankengut hat oftmals nicht gestattet,es genau so zu empfinden.

Und darum war ihm nicht bewusst,dass er all das getan hatte,was er sich vorgenommen hatte.

 

Wir sind nicht mehr als wir sind,aber auch nicht weniger....

 

Wer diese Worte in seinem Herzen als wahr empfindet,versteht auch,was damit verdeutlicht werden will und ist bedeutend für den weiteren Verlauf des Lebens,

dass er ist.

 

Diese Worte können alles auf den Kopf stellen.

Diese Worte polen in die Neutralität des Seins.

Diese Worte werfen Licht auf Alles.

 

Alles,was wir bis dahin getan haben,sei es die Suche nach dem passenden Partner,

die Bitte aus der Armut in den Reichtum,der Genuß der Macht über Andere...,was auch immer...-hat niemals von uns weg geführt,mehr denn je zu uns hin.

 

 

Rein theoretisch ist es nur ein kleiner Schritt zur Selbstfindung und Selbsterkennung,

doch praktisch tun wir uns wahnsinnig schwer damit.

 

Weil wir immer noch glauben,während wir uns auf diesen Wegen bewegen,

es im Anderen zu finden statt in uns selbst.

 

Wir laufen um uns selbst herum!

...im Kreis...

unbewusst und ängstlich,aus diesem Zirkel hinaus zutreten,um die Alleinheit

zu erfahren,weil wir nicht wissen,was uns als nächstes begegnet und die Furcht,Schaden zu nehmen ist größer als die Erkenntnis,etwas Neues zu entdecken.

 

Dieser Forscherdrang ist bei Kindern sehr stark ausgeprägt bis zu einem gewissen Alter,dann lässt er nach.

 

Die Entfernung zu Gott beschreibt die Entfernung zu uns selbst.

Es leuchtet uns aber nicht ein...!

 

Was wir als Vergänglichkeit empfinden,im Sinne von“nicht wiederkommen-weg“,

begleitet uns auf dem Weg durch die Geburt.

 

Wir erleben das Stadium des Embryos,des Fötus,des Babys,des Kleinkindes,des Jugendlichen,des Erwachsenen,des jungen und des alten Menschen.

Wir durchlaufen all diese Abschnitte,jedoch weniger im Empfinden,einfach nur zu erfahren,mehr denn je aber im Vorwurf der Hindernisse,die uns auf diesem Pfad begegnen.

In dem Wort*Vor-Wurf erkennen wir schon jetzt die Manifestation von etwas,was geschieht.Wir greifen vor,wir werfen vor und können dann sagen:siehst du,das habe ich gewusst...ABER...-

Das wir es schon vorgegeben haben,erlaubt haben,dass es geschieht,ist uns in diesem Moment nicht bewusst und dass wir damit unser Leben gestalten,ebenso wenig.

 

Die Vergänglichkeit jedoch bezeugt einen Weg der Wiedergeburt.

 

Wir können es sehen und doch realisieren wir es nicht.

 

Pflanzen sind ein sehr gutes Beispiel.Sie passen sich den Gegebenheiten an wie auch den Jahreszeiten.Manche von ihnen verwelken ganz und im ersten Moment erscheint es uns wie ein Pflanzentod.Doch beobachten wir im Frühling,wie aus der einst vertrockneten Pflanze wieder ein Trieb hervorgeht,der neue Knospen treibt.

Und nicht allzu selten kommt diese Knospe aus einem trockenen,scheinbar leblosen Stengel hervor und wächst weiter,treibt noch mehr aus.Das nehmen wir gelassen hin.

 

Für uns ist die Vergänglichkeit der Tod.

 

Wenn ein Mensch oder ein Tier verstirbt*,ist es nicht mehr einfach und gelassen.

 

Der Lauf der Dinge nimmt plötzlich eine andere Wendung.

 

Die „WarumFragen“ tauchen auf,Verzweiflung,Schmerz,Unverständnis...

Fragen über Fragen.Die Hinnahme ist weg,hervor treten Loslaßprozeß und Verständnisprozeß.

 

Wir stehen erneut an einer Wegkreuzung,die uns die Richtung weisen soll.

 

Wir haben keine Ahnung,wann der Schmerz nachlässt,wie es weiter geht und wohin es uns führt.

 

Das ist für uns als Mensch das einschneidenste Erlebnis überhaupt und wir erkennen,dass das,was uns bisher begegnet ist,lange nicht so schwer war wie eine geliebte Seele „zu verlieren“.

 

Der Körper ist vergänglich,aber das Leben nicht...

 

Jetzt zu verstehen,dass es den Tod nicht gibt,erscheint uns absolut unmöglich.

 

Doch es ist nicht der Tod,den wir anklagen,sondern vielmehr das Leben,das uns *genommen wurde.

 

Wir können es nicht mehr berühren,ihm nicht mehr in die Augen blicken,gehen abends zu Bett und stehen morgens auf mit einem leeren Platz neben uns.

Wir frühstücken allein sitzend am Tisch,verlassen das Haus zur Arbeit ohne einen Abschiedskuß,ohne eine Umarmung und wir werden nicht liebevoll begrüßt,wenn wir wieder zu Hause sind.

Alles Andere in unserem Leben rückt in den Hintergrund,weil diese Seele fehlt und Vermissen beschreibt nicht annähernd die Bedeutung des „Ver-lust-es“.

 

Für viele Menschen beginnt hier oftmals ein neuer Weg,während Andere an diesem „Ver-Lust“ zerbrechen...

 

Wir wollen verstehen und wir suchen erneut nach Antworten.

Wir wenden uns den Menschen zu,die uns erklären können,doch diese Erklärung liegt in der eigenen Akzeptanz der Annahme,da wir nur davon hören,aber keine „“Beweise““ vor-liegen.

 

Wir suchen weiter,lesen Bücher,informieren uns und nehmen alles auf,was uns stimmig erscheint und lassen das außen vor,was wir nicht annehmen können.

 

Letztendlich entscheidet die Wahrheit in uns selbst.Davon machen wir abhängig,was wir glauben können und wollen.

 

Und die Türen gehen auf....

 

...Eine nach der Anderen...

 

...und wir bekommen langsam ein Verständnis dafür,was Leben wirklich bedeutet,

was es ist und wie es wirkt,wenn wir es aus einer anderen Sicht betrachten.

 

LETO bezeugt Geburt und Tod und bringt hervor die Wiedergeburt,somit ist nichts vergänglich noch vergessen.

Es ist NUR Leben und es liegt an uns,wie weit wir in diese Ebene hinein treten wollen um zu erkennen,dass es eins ist.

 

Ich habe durch meinen Beruf bedingt mit diesem Geschehen häufig zu tun und ich fühle stets auf´s Neue hinein,in die Menschen,die begleiten oder sich distanzieren von der Seele,die die Heimkehr antritt.

 

Und ich erlebe immer wieder,wie offen und empfänglich die Menschen doch sind,wenn man sich ihnen widmet,für sie da ist,mit ihnen redet,sie tröstet und ihnen nahe bringt,was in unserer Gesellschaft lange ein Tabuthema war.

 

Ungeachtet dessen,welcher Konfession sie zugehörig sind,welchem Glauben.

 

Vieles wird geklärt,gelöst in einem stillen Moment des Miteinander,aber auch im Gespräch.

 

Und nicht allzu selten zeigt sich die Dankbarkeit aus ihrer Seele durch einen Blick in die Augen im stillen Einvernehmen.

 

...~der Körper ist vergänglich,aber das Leben nicht~...

 

Das Loszulassen,was uns einen Teil des Lebens begleitet hat in dem Wissen,dass es weiterlebt,erleichtert uns den Blick in den nächsten Moment,den nächsten Schritt durch die Ewigkeit des Lebens.

 

Es währt immer,wenn auch nicht unbedingt in der Form,der Gestalt,die wir bisher kannten.

 

Erinnern wir uns daran,besinnen wir uns „neu“,dann dürfen wir die Geschenke,die uns das Leben gibt,dankbar entgegen nehmen ohne die Furcht,es gleich wieder zu „verlieren“.

Wir haben nun verstanden,dass die Gesetzmäßigkeit der Vergänglichkeit dem menschlichen Verstand unterliegt,aber nicht der Wahrheit des Herzens,die im göttlichen Geiste eingebettet liegt und mit dem Klang der Seele schwingt...

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