...und...
...und eines Tages saß ich da,
der Arbeit nicht mehr strebsam folgend
und ich setzte mich nieder auf einer Bank
und ich wachte einen Tag und eine Nacht.
Und ich sah,was ich wollte.
Viele Menschen gingen aus und kehrten ein,
und stiller wurd´s
als die Nacht anbrach.
Während ich das Tageslicht genoß,
meine Beine baumelnd,
den Himmel,die Vögel,das Gras wahrnahm,
gingen die Lichter in Häusern an,
verdunkelten Rollos die Fenster.
Keine Einsicht,noch Aussicht.
Und ich saß immer noch da,
hatte vergessen die Zeit
und erkannte die Nacht
als sie gekommen
und die Menschen alles verschlossen.
Der Mondin Licht ging auf,
die Wolken zogen weiter.
Hier und da konnte ich hören:
Gute Nacht.
Und dann kam der Tag,
der Einzig Gegönnte,
der einher zog mit Ruhe und Stille.
Und ich saß noch etwas da
und hörte dem Schlafe zu
und dem Beginn des Morgens,
sah,wie das Tau den Sonnenstrahlen wich,
wo kurz zuvor die Vögel von den Blättern tranken.
Dann streifte mich ein Blatt.
Es war Zeit aufzustehn
und mit der arbeitsamen Stille zu gehn....
....ein Tag,kostbarer als alles Gold der Erde...
ob er vertan oder nicht....ich habe ihn gelebt
...mit jeder Faser meines Herzens....