Gefangen....
es gibt Tage,an denen wir scheinbar nicht aus uns heraus können.
Wir wollen es so sehr,doch es gelingt uns nicht.
Das sind Momente der Traurigkeit,des Schmerzes,aber auch der Wut und der Verzweiflung.
Doch es gibt auch noch eine andere Gefangenheit...,
das Verweilen in alten Denkmustern und Strukturen,
Verhaltensmuster,die uns anerzogen wurden
und die es uns manchmal verdammt schwer machen,
uns in eine andere Richtung zu bewegen.
Wir fühlen uns total blockiert,
treten auf der Stelle,
nix scheint vorwärts zu gehen.
Wir fühlen uns behindert,neue Wege zu gehen.
Doch an diesem Punkt kommen wir selbst ins Spiel.
Sätze wie"der/die/das läßt mich nicht" oder "ich kann nicht" weisen
deutlich auf,daß wir nicht noch nicht bereit sind,
aus diesen Mustern auszusteigen.
Wir haben es ja immer so gemacht und wo kämen wir denn da hin,
wenn jeder nach seiner Fasson machen tät´,
das gibt doch nur Chaos...
stimmt das??
........
...und dann folgt oft hinterher:
"ich würd´ja gerne,aber ich kann nicht".
Wir können....,wenn wir uns dessen bewußt sind,
wahrnehmen.
Es ist die Angst vor Unbekanntem.
Geordnete Verhältnisse geben uns Sicherheit,
doch sobald etwas außerhalb der Reihe tanzt
oder auch außerhalb der Norm,des Bekannten,liegt,
kommen wir nicht mehr heran,
ist es nicht mehr greifbar.
Unverständnis macht sich breit.
aber auch Hilflosigkeit.
Nur zu wollen reicht nicht,
jedoch zu erkennen,
erleichtert ungemein
und bringt uns ein kleines Stückchen weiter.
Mit der Angst wird sehr gerne gearbeitet
und da man sie so gern hat
und um ihren Erfolg weiß,
fühlt sie sich stetig eingeladen
in unserem Leben.
Und sie ist überall...
Einerseits gibt sie uns Sicherheit,
andererseits nimmt sie uns den Lebensraum,
denn sie verhindert,
daß wir so sein können wie wir sind.
Mit den Lebensängsten is nich so einfach umzugehen
und davon gibt es viele.
Sie blockiert den nächsten Schritt,
weil wir es erlauben.
Es gibt eine Möglichkeit von vielen,
diese Erlaubnis zurück zu ziehen.
Tausche das Gefühl der Angst
gegen ein Gefühl der Freude.
Gib ihr ein anderes Gesicht und dann sprich mit ihr.
Dadurch isses möglich,
zu erfahren,warum sie da ist.
Es kommt Klärung hinein
und am Ende dieses Gespräches
wirst du erkennen,
daß es doch nicht so schlimm ist,
wie du anfangs glaubtest.
Die Angst geht,wenn Vertrauen da ist.
Je stärker das Vertrauen,desto weniger Angst.
Vertrauen in dich,in das Leben,
in die göttliche Ordnung,
die deine Seele kennt...
Doch hab Geduld,
versuch nicht alles aufeinmal zu lösen.
Gehe langsam heran und laß dir Zeit,
setze dich nicht unter Druck,
dann kannst du in Ruhe
eines nach dem anderen angehen/begehen.
und wenn du Hilfe brauchst,
dann scheue dich nicht,
sie dir zu holen.
Es gibt keinen Grund,
sich zu schämen oder zu verstecken
und du mußt dich auch nicht zum Einzelkämpfer entwickeln.
Blockaden dienen der Erkennung
und bringen Klarheit.
Ebenso die Angst...
aus der Blockaden entstehen...
Wenn du es nun aus dieser Sicht angehen kannst,
wirst du schnell merken,
daß es nur so häßlich ausschauen kann,
wie du es sehen magst.
Versuch es und wandle das Angesicht der Angst
und dann entscheide,
wie du es führen willst.
Wage es,ob mit oder ohne Hilfe...,
das obliegt dir...,
aber wage es
und spüre,wie es weicht...