Sensibilität und Mißverständnisse
gehören ebenso zu den Dingen,die uns als Mensch ausmachen.
Manchmal trifft man nicht immer den Punkt
und das Gegenüber kommt ins Grübeln.
Du stellst dir die Frage:hab ich was falsch gemacht?
und das Gegenüber fragt sich auch:hat der/die/das was gegen mich?
Und so distanziert man sich in diesem Glauben.
Geholfen hats keinem und näher gebracht auch nicht.
Es gibt Tage,an denen ich dann keinerlei Lust verspüre,dies aufzuklären,
weil das Gegenüber ständig sich in diesem Kreis bewegt,
alles auf sich zu münzen...
Jedoch neige ich oft dazu,es anzusprechen,weil ich es wahrnehme
und dann sieht man die Erleichterung seines Gegenüber.
Ich habe die Erfahrung gemacht,daß man nicht unbedingt etwas tun oder sagen muß,damit man diese Reaktion erlebt.
Es sind häufig die Gedanken eines Selbst,der durch was auch immer,einfach gerade in dieser Phase ist und schnell etwas anders wahrnimmt/empfängt,was letztendlich nicht so ist.
Man kann es nicht immer jemandem recht machen und DAS muß** man auch nicht,dafür sind wir Menschen zu verschieden und das is okay so.
Solche Bemühungen können sehr anstrengend sein....
Jemanden aus seiner Annahme heraus zubringen,der in diesem Glauben ist,funktioniert nur selten.Wenn er jedoch bereit ist,offen ist,sich auch mal die andere Seite anzuschauen,dann wird er selbst entdecken,daß es nicht so sein muß,wie er im ersten Moment gedacht/geglaubt hatte.
Der Moment der Empfindung und der seelische Zustand ist ausschlaggebend für ein Mißverständnis oder einfache Akzeptanz.Und das können wir nicht kontrollieren.
Die Aufklärung hilft,aber man muß nicht immer dazu neigen,für den Anderen mit aufzuklären.
Ein kurzes Beispiel:
Ich gehe in Gedanken versunken und Jemand läuft an mir vorbei und grüßt mich.Ich jedoch hab es nicht gehört,weil ich gerade in meinen Gedanken war.
Und schon haben wir eine Situation,wo der Grüßende ins Grübeln kommt und sich fragt,warum ich nicht gegrüßt habe,doch bei dieser einen Frage bleibt es selten,denn der Grüßende kommt jetzt noch mehr ins Grübeln und baut die Frage aus"hab ich was falsch gemacht,was is los mit der,u.u.u....."
Nun gibt es zwei Möglichkeiten,mich anzusprechen oder es so zu belassen und weiterhin zu grübeln.Die dritte Möglichkeit wäre,sich nicht weiter Gedanken zu machen,es als gegeben hinnehmen und zu akzeptieren.Das wäre die einfachste Form,die jedoch nur selten wahr genommen wird.
Es ist anhängig vom seelischen und körperlichen Gemütszustand,von Emotionen,die einen gerade bewegen,dementsprechend reagiere ich dann auf das Gegenüber,obwohl dieses vielleicht gar nichts getan hat,aber man selbst es in diesem Augenblick so wahrnimmt.In solchen Momenten kann die Grenze sehr niedrig sein und da spielt es auch keine Rolle mehr,was man tut oder nicht tut,weil der Andere sich in diesem Zustand befindet.
Am besten ist,nicht immer alles auf SICH zu münzen.
Denn oftmals steckt nix dahinter.Es war eine Begebenheit,die in diesem Moment geschah und die sich dann auch schnell wieder verläuft**.....