,,,verstehen?,,,
Ich glaube, das zu sein, was wir wirklich sind, wird behindert durch das Verstehen...
Wenn wir nicht alles verstehen wollten und es einfach belassen könnten,
hätten wir die Hürde überwunden und lebten unser Selbst.
Aber da sich soviel in unserem Kopf abspielt und weniger im Herzen,
erschweren wir uns diesen Eintritt ins wahre Selbst.
Und gerade dann, wenn wir sagen, es käme aus dem Herzen, handeln wir aus dem Verstand,
weil wir bestätigen wollen, was wir fühlen und was wir sind.
Doch darum geht es nicht.
...denn " es geht um gar nichts "...
Wie soll ich etwas erklären, was es nicht zu erklären gibt,
weil es aus dem Innersten kommt?
Wie will ich etwas verstehen, was man nicht verstehen kann,
weil es aus dem Innersten kommt?
Muß man Liebe bestätigen?
Darf Liebe nicht einfach sein?
Braucht sie Bestätigung und Sicherheit?
Oder geht es da nicht eher um die eigene Rolle in diesem Spiel?
Klein Ego(n) braucht das manchmal und oftmals auch mehr.
Wenn etwas an Ego(n) kratzt, wollen wir beweisen, dass dem so nicht ist
und das tun wir mit voller Inbrunst, mit Haut und Haar, mit Leib und Seele.
Wenn man den Weg durch die Schule des Lebens betrachtet, geschah dies zuhauf und es lehrte
uns Durchsetzungsvermögen und knallhartes Verhandeln ohne mit der Wimper zu zucken.
Andere, die das nicht konnten, gingen dabei unter oder leer aus.
Schau, schau...,war das nicht ebenso ein Lernprozeß...,Ellenbogenverfahren.
Doch wer nur nach diesem Prinzip lebte,kam zu dem, was er wollte, jedoch blieb alles
andere unerfüllt und irgendwann fühlte er diese Leere in sich.
Und für einen Moment gab es keinen Verstand mehr, kein Hinterfragen. Es war angekommen,
am Rande der Leere und übergab sich der Schwerelosigkeit.
Doch sollte man hier nicht den Faden verlieren...
Verstehen, verstehen, verstehen...
Es ist verrückt, was das Gehirn alles so fassen muss, unglaublich und verrückt und dabei
noch erschwerend, wenn man bedenkt, wie sehr ein vollgestopftes Gehirn auf die Wirbelsäule
und Anhang drückt. Schmerzen sind da vorprogrammiert...
Da stellt sich doch wirklich die Frage: ist der Verstand wirklich so wichtig?
In diesem Spiel vielleicht, aber aus dem Blick der Essenz betrachtet ist er es nicht.
Dieses Verstehen wollen behindert oftmals ohne dass man sich dessen wirklich bewußt ist
und dieses Verstehen läßt uns verzetteln in Raum und Zeit.
Es muss sehr viel Energie dafür aufwenden, damit es arbeiten kann, doch dass scheint
weniger Mühe zu bereiten als das einfache SeinLassen, is doch irre...oder?...
Allein schon diese Texte zu erstellen, empfinde ich nich so leicht wie es einfach dabei
zu belassen, es einfach stehen zu lassen, aber so ist es halt, wenn man noch einmal
an etwas erinnern möchte, was eigentlich klar ist und doch zu oft in Vergessenheit gerät...
Weil die Gedanken, die ich nicht bewußt hervor hole, ebenso ihr Werk tun wie die Gedanken,
die bewußt nach außen gebracht werden wollen.
Es ist Energie, die sich da vitalisiert, aktiviert, animiert...
Im Hintergrund höre ich schon wieder ein zweites Stimmchen rufen:"...aber ohne den Verstand
geht´s nun mal nicht!"
Und ich höre mich antworten:"In diesem Fall sicherlich nich, denn sonst wären
diese Zeilen nich zustande gekommen,aber...nu is genug, denn jetzt wird es wieder zu
anstrengend, weil ich keinen Bock mehr auf diese sinnlosen Grundsatzdiskussionen mehr habe."
Und siehe da, die zweite Geige verstummt.
Also, blockieren wir uns nich weiter, indem wir alles auseinander nehmen, was eigentlich
zusammen gehört,denn sobald wir denken,das ist gut, steht es auch außer Frage,daß es schlecht
sein könnte.
Der Blick in die andere Richtung ruft in manchem N-eid/Ei(-)fer-sucht hervor, da er nicht
unbedingt sehen kann, wohin der Andere seinen Blick wendet, aber für den Abgewandten ist
es in dieser Kürze vielleicht ein Augenblick der Glückseligkeit?!....
Ich weiß nich, ob man verstehen kann, was ich schrieb, aber irgendwie ist das gerade auch
nicht mehr (ge)w-ich-tig...,danke...*verneig